Berlin/München, 29.05.2006. Jetzt fliegen sie wieder: die Kriebelmücken. Sie sind Hauptauslöser für eine nahezu unheilbare, allergische Hauterkrankung der Pferde. In den Sommermonaten ist fast ein Viertel aller Rösser betroffen. Sie reagieren mit extremem Juckreiz auf die Stiche der Insekten. In der Folge schrubben sie sich Schweif und Mähne bis aufs Blut wund.
Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin der aktion tier – Menschen für Tiere e.V. gibt Tipps, wie den Vierbeinern Linderung verschafft werden kann:
„Da die Kriebelmücken in den Morgen- und Abendstunden am aktivsten sind, sollten empfindliche Pferde um diese Zeit besser im Stall bleiben. Sprays können helfen, die Insekten fernzuhalten. Außerdem gibt es Futterzusätze, die die Lästlinge abwehren. Für schwer betroffene Tiere kann man Anzüge kaufen, die sie komplett einhüllen und so vor Stichen schützen.“
Keinesfalls sollte man Sommerekzeme unbehandelt lassen. Wenn in die offenen Wunden Bakterien eindringen, entwickeln sich daraus schwerwiegende Entzündungen. Außerdem leiden die Pferde. Manche Tiere entwickeln regelrechte Panik vor Insekten. Daher ist Schutz vor dem Sommerekzem gleichbedeutend mit Tierschutz.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676, (tierarzt@aktiontier.org).
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