
In der Hansa-Grundschule in Berlin/Tiergarten sitzt Dr. Wuff in der ersten Bankreihe. Der vierbeinige Pädagoge sorgt selbst in den schwierigsten Klassen für Ruhe. Ganz ohne Ermahnungen, schlechte Noten und Tadel. Hovawart-Mischling Giallo, 6, schafft das einfach durch bloße Anwesenheit.
"Bei Kindern, die keine Verhaltensnormen wie Rücksicht, Verantwortung und Disziplin von zu Hause kennen, leistet der Hund Erziehungshilfe", sagt Dieter Kampe, 52, vom Verein "Hilfe auf vier Pfoten", der die wöchentlichen Unterrichtslektionen organisiert. "Schüchterne Kinder kommen aus sich heraus. Rabauken werden sanft."
Lehrerin Ingeborg Yankah bestätigt: "Die Kinder sind konzentrierter, ausgeglichener und streiten weniger."
Wie schafft das Dr. Wuff?
"Wir dürfen nicht so laut sein, denn Hunde haben empfindliche Ohren", sagt Betty, 8.
Und Alexandra, 8, weiß: "Schnelle Bewegungen erschrecken ihn. Man darf ihn auch nicht hauen. Er läßt sich nur streicheln, wenn man lieb ist."





Februar 14th, 2009 at 21:46
tja, ich bin die die da sitz