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Ein Delfin hat in Neuseeland zwei gestrandete Wale gerettet. Er geleitete die schon völlig gestressten Tiere vom Strand zurück in die sichere Tiefe des Meeres, berichtete Malcolm Smith vom Tier- und Umweltschutzamt am Mittwoch.

Delfine sind dafür bekannt, dass sie selbstlos handeln können (Symbolfoto). «Verblüffend, als hätte der Delfin sie bei der Flosse genommen und in Sicherheit gebracht», sagte er der neuseeländischen Nachrichtenagentur. Der Delfin namens Moko ist den Anwohnern des Mahia-Strandes an der Ostküste der Nordinsel wohlbekannt. Er taucht seit einem Jahr immer wieder dort auf.

Die Zwergpottwale – Mutter und Kind – waren am Montag vor dem Mahia-Strand in Schwierigkeiten geraten. Smith war vor Ort, um den beiden zurück ins Meer zu helfen – doch ohne Erfolg. Sie warfen sich immer wieder auf den Strand. Vorgelagert ist eine Sandbank, die Walen die Orientierung schwer macht. Smith wollte gerade aufgeben und den beiden den Gnadenschuss geben, als Moko auf den Plan trat.

«Er kam aus dem Nichts», sagte Smith. Die Wale seien schon geschwächt und nervös gewesen, als sie plötzlich Mokos Rufe hörten. «Sie gingen sofort unter Wasser und folgten ihm», sagte Smith. Der Delfin geleitete sie 200 Meter weit an der Sandbank vorbei ins offene Meer.

Es ist wirklich eine Schande und ein Verbrechen, dass man diese intelligenten Tiere für rein kommerzielle Ziele in Delfinarien einsperrt!

Bitte unterstützt deshalb die “Aktion – Importverbot für Delfine nach Deutschland” – Infos unter Email: walfahrt@T-Online.de

Solidarische Grüße

Andreas Morlok

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