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ohne Worte: ein Fund auf der Müllhalde

Besonders in Östgrönland ist das Leben der Schlittenhunde hart, ständig an Felsen angekettet, kümmert sich so gut wie niemand um die Hunde. Sie vegetieren im Müll, bringen dort ihre Jungen zur Welt, sind wertlose, bei den Inuits sogar seelenlose Tiere, selbst der Robbe, die eigentlich nur als Nahrung dient, wird eine Seele zugeschrieben.
Wasser gibt es kaum, Futter alle paar Tage, nicht selten nur einmal pro Woche, immer Eingeweide von Robben. Welpen haben keine Hundehütten, obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben sind.

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Hund bis auf die Knochen abgemagert: Statt 45 kg wog dieser Hunde nur mehr 21 kg

In Grönland leben noch geschätzte 21 000 Schlittenhunde, die meisten werden nach zwei Jahren erschossen.

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Jeder Ort hat seinen “Dogshooter�?

Meist werden die toten Hunde liegenlassen, bei diesem waren die Hinterbeine zusammengebunden.

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Das Ende eines Schlittenhundes

Die Welpen liegen bei jedem Wetter im Freien, die Ketten der Mütter sind oft so kurz, dass sie nicht einmal die Jungen erreichen.

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Welpenalltag

Die Hunde sind von den Felsen kaum unterscheidbar, sie verbringen ihr Leben dort, mit Ausnahme der winterlichen Ausfahrten.

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Hundeleben in den Felsen

Fast übersieht man diese Wesen, die, wenn sie jemand sehen, verzweifelt um Aufmerksamkeit betteln.

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Normaler Hundealltag

Müll und Hunde, immer an einem Platz…

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Allein neben Müll

Mehr Bilder und Videomaterial in Kürze unter www.tierschutzverein.at

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Report: Grönlands traurige Schlittenhunde

In Grönland leben an die 21 000 Schlittenhunde unter katastrophalen Umständen.
Eine Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins machte sich alleine auf nach Östgrönland, um das Leid der Hunde zu dokumentieren.

Bericht:

Am 17.8. ging es von Wien nach Kopenhagen und weiter nach Kevlavik/Island, von dort mit dem Bus nach Reykjavik, Übernachtung im Guest House. Am nächsten Tag vom Flughafen Reykjavik nach Kulusuk/’Grönland, Landung auf Schotterpiste, Flughafen winzig, ein Haus mit einem Schalter, ein Souvenirladen mit Inuitmädchen, die verkauften, weiter mit dem Helikopter nach Tassilaq in Ostgrönland.

Ankunft in Tassilaq, buntes Städtchen, Holzhäuser, rot, gelb, grün, blau, rosa, Eisberge schwimmen herum.

Am Abend Kontrolle der ersten Hunde. Unterwegs mit Tierärztin, die für die Regierung arbeitet.

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Einsame Hunde an Ketten, Hunde ohne Wasser, drei skelettierte Hunde mit zusammengebunden Beinen, den Strick, der als Halsband fungierte, noch um den Hals, so ging es weiter…

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Am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein Kontrolle von etwa 150 Hunden, non stop, alles in Grönland ist sehr steil, mit vollem Equipement, Handycam, Spiegelreflexkamera und große Schulterkamera.

Furchtbares gesehen, lässt sich kaum in Worte fassen, mehr als 90 % der Hunde ohne Wasser, viele waren vor Durst völlig verzweifelt, ab und zu die Eingeweide eines Seehundes dazwischen, Welpen ohne Haus (obwohl gesetzlich vorgeschrieben), lagen am Boden, auch wenn es regnete, wie an den beiden nächsten Tagen. Oft konnten die Mütter nicht zu den Welpen, weil die Ketten schon so verwickelt waren, dass sich die Hunde nicht einmal einen halben Meter bewegen konnten.

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Wir versuchten mit alten Flaschen, die wir aufschnitten, den Hunden Wasser zu geben, sie tranken so gierig, sicherlich war es das erste Wasser seit Tagen. Wir versuchten auch die Ketten zu entwickeln, was gar nicht so einfach war, weil die Hunde aus Verzweiflung manchmal beissen wollten (mein verlängerter Rücken weist zwei Hundebisse auf…).

Montag, Dienstag Regen, filmen bei Regen, was noch alles trister aussehen ließ, die Hunde saßen im Dreck, völlig durchnässt, ohne Futter, wenigstens sammelte sich ab und an etwas Wasser in einer Pfütze…Dienstag am Nachmittag Katzen kastriert (Ich habe assisitiert, einige Einwohner halten sich Katzen, diese müssen jedoch kastriert sein).
Am Abend wieder Hunde kontrolliert, ein Hund war völlig fertig, die Tierärztin verlangte vom Besitzer (der Richter der Stadt!), dass er den Hund entweder gesund pflegt, was leicht möglich wäre, man hätte ihn nur ins Haus holen müssen und füttern, oder ihn töten zu lassen. Der Besitzer weigerte sich den Dogshooter, der in jedem Ort vorhanden ist, noch am Abend holen zu lassen, der Hund lag völlig krank mit Lungenentzündung im Regen. Wir gingen in der Nacht heimlich hin und die Tierärztin schläferte ihn ein, er starb in meinen Armen. Dann packten wir ihn in einen Sack und fuhren im Taxi (das gibt es dort!) zum Hotel, der Taxifahrer wusste natürlich nicht, was er transportierte, dann versteckten wir den Hund beim Hotel, am nächsten Tag obduzierte ihn die Tierärztin, er hatte statt an die 45 kg nur 21 kg, im Darm war nur Erde, Lungenentzündung, ich habe noch nie so einen dünnen Hund gesehen, nach Abziehen des Fells sah man nur die reinen Knochen. Sie verbat mir zu filmen, was ich aber Dank kleiner Handycam heimlich doch tat…

Das Ganze geschah in einer Art Bauhof, dort steht auch eine Waschmaschine für Robbenfelle, sobald das Fell vom Fleisch befreit worden ist (die Entfleischungsmaschine ist made in Germany), kommen die Felle in diese riesige Waschmaschine.

Dann endlich Aufbruch mit dem Boot in die Dörfer, ein winziges Boot (vier Mann), zum Glück mit Kabine, bei hohem Seegang (man knallte wegen der Wellen mit dem Kopf an die Decke, wenn man sich nicht festhielt), ging es an Eisbergen und bizarrer Landschaft vorbei, die Eisberge strahlten weiß oder türkisblau, groß wie mehrstöckige Häuser.

Ankunft im Dorf, die Kinder umringten mich nach anfänglichem Zögern, zogen an meinen Haaren, untersuchten alle Öffnungen der Kamera. Dann ging es an die Kontrolle, etwa 150 Hunde, wieder bergauf, bergab, über Felsen und Geröll, mit von der Partie der lokale Dogshooter mit dem geschulterten Gewehr.

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Die Hunde wieder ohne Wasser, ohne Hütten, verwickelt, abgemagert. Sie sitzen auf Felsen, in Müllhalden, zwischen Glasscherben, Dreck und Coladosen. Sie blicken uns verzweifelt an, wollen gestreichelt werden (was ich auch tue und was mich total stresst, filmen, streicheln, schauen, wo die anderen sind, schauen, dass mich nicht doch einer beisst).

Weiterfahrt mit dem Boot ins nächste Dorf, wieder an die 150 Hunde. Mutterhündinnen versuchen mit letzter Kraft für ihre Welpen ein Nest aus Grasbüscheln zu bauen, Hunde winseln und schreien verzweifelt um Hilfe, wenn sie uns sehen.

Ein Hund soll erschossen werden, die Tierärztin zerrt mich weg, ich darf nicht filmen, ich versuche es aus einiger Entfernung, sie reißt an meiner Kamera, ich schimpfe und schreie, keine Chance. Dann ist Funkstille zwischen uns, dieser Vorfall ließ sie ihr Vertrauen ihn mich verlieren, meinte sie, sie nahm mich am nächsten Tag nicht mehr mit in die Dörfer, denn sie hatte Angst um ihren Job und sie wusste nicht, dass ich ein “animal rights activist“ sei…Blödsinn, ich habe ihr unter Tierschutzverein geschrieben.

Trauer und Wut meinerseits, ich wollte alle Hunde sehen!

Ich bin psychisch am Ende, lasse mir aber nichts anmerken, die Tränen schlucke ich hinunter und filme, filme, streichle, rede den Hunden zu, dass sich irgendwann, wenn denn im nächsten Leben, alles ändert.

Dazwischen sammle ich Knochen von Seehunden, möglicherweise habe ich ein Unterkiefer eines kleinen Eisbären, am Meer schwimmen die Eisberge, ich stolpere über Müll und Verzweiflung.

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Ich kann eigentlich nichts so in Worte fassen, wie ich es erlebt habe, das ist schade.
Am nächsten Tag macht sich die Tierärztin allein auf den Weg per Boot, ich bleibe zurück und bin stinksauer. Dann die Idee: Ich suche die Müllhalde mit dem obduzierten Hund und werden ihn fotografieren! Gedacht, getan: Erstmals die Müllhalde suchen, endlich gefunden, tausende schwarze Müllsäcke, genau solche, worin auch der Hund entsorgt worden ist.

Ich klettere über die Müllberge, ein alter Mann sucht nach Verwertbarem. Endlich, welch Zufall! Ich finde das Fell des Hundes in einer Schachtel, der Körper kann nicht weit sein!
Ist er auch nicht, ich hole den Hund aus dem Sack, das Blut fließt ihm aus den Augen…schnell Fotos, Fotos!

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Gerade als ich zu filmen beginnen wollte, kommt die Müllabfuhr, lächeln, plaudern (manche können Englisch), ich warte bis sie weg sind, plötzlich kommt die Polizei, keine Chance zu filmen, ich beschließe am Abend wieder zu kommen, vermummt mit Haube und Schal. Leider gelingt mir das nicht, ich bin in Sorge, ob jemand etwas mitbekommen hat, was tun, wenn die Tierärztin mit der Polizei kommt (sie sagt das Ganze ist Polizeisache) und mir mein Filmmaterial konfisziert? Angst macht sich breit, ich präpariere leere Bänder und Filme, indem ich sie beschrifte, sollen sie diese doch bekommen. Das echte Material trage ich in die Berge und verstecke es. Die Tierärztin kommt zurück am Abend, wir tun beide als sei nichts geschehen, ich mache aus Sorge um das Material gute Miene zum bösen Spiel. Wo sollte ich auch hin? Dort kann man nicht flüchten, der einzige Weg ist der Helikopter, die Strassen enden am Rande der Stadt…
9 Hunde wurden an diesem Tag erschossen.

In der Nacht beginnt es zu regnen, ich eile in die Berge und hole das Material, da ich am nächsten Tag abfliege. Dann banges Warten, bis ich das Material endlich außer Landes gebracht habe, ich lasse es nicht mehr aus den Augen (in Amsterdam geht noch mein Koffer verloren, das merkte ich erst bei der Rückkunft in Schwechat, Gott sei Dank war das Material bei mir!!!).

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Hund frisst Hund…..

Zusammenfassung:

Mehr als 500 Hunde kontrolliert, mehr als 90% ohne Wasser, obwohl dies oft an den Nasen der Hunde vorbeifließt, Inuit sind zu faul, Alkoholiker, scheren sich nicht um die Hunde, Wasser wäre leicht überall verfügbar. Einige hinken, haben kranke Augen, niemand kümmert sich, einer hat ein gebrochenes Vorderbein.

Hunde werden alle 3-4 Tage gefüttert, manche 1x in der Woche, Futter nur Eingeweide von Robben, manchmal Fisch, meist alles verwest, liegt in Haufen herum.

Ketten zu kurz, oft total verwickelt, Hunde hängen aneinander und können sich nicht bewegen.

Welpen auf blanker Erde, die Ketten der Hunde streifen ständig über sie, sie schreien vor Schmerzen.

Die Tierärztin erzählt, den Hunden werden die Zähne eingeschlagen, damit sie sich nicht losbeißen.

Viele werden auf Inseln während des Sommers ausgesetzt, diejenigen, die überleben, werden vor Wintereinbruch wieder geholt.

Viele verhungern angebunden.

Welpen müssen viel zu jung schon den Schlitten ziehen.

Überall Müll, Hunde dazwischen. Wir versuchen zu helfen, schneiden auch manche Hunde von den Halsbändern, weil sie sich nicht mehr bewegen können.

Tierärztin schreibt Report für Polizei, diese sollten (wenn sie Lust haben) die Besitzer strafen, es kann bei mehrmaligem Vergehen sogar zu einem Hundehalteverbot kommen.
Tierärztin kontrolliert den gleichen Bereich nur alle drei Jahre (sinnlos).

Hunde werden meist nach 2 Jahren erschossen, freilaufende Hunde werden sofort erschossen.

Zahl der Hunde rückgängig, Klimawandel lässt Eis im Winter zu dünn werden, Inuit jagen meist schon mit dem Boot. Der letzte Sommer kostete aufgrund der Trockenheit vielen Hunden das Leben, weil sie einfach verdursteten.

Hoffen auf Tourismus und Schlittenhundefahrten – hier Chance für die Hunde!

Am Rande: Habe am Flughafen in Kulusuk mit einer dänischen Sozialarbeiterin gesprochen, mehr als 50% der Inuitmädchen werden von den Vätern missbraucht, bekommen Kinder, Väter bieten Mädchen fremden Männern zwecks Blutauffrischung an. Mädchen sind 13, 14 Jahre alt.

Alkoholismus ist ein Riesenproblem, konnte ich selbst sehen, Staat gibt Inuit Geld, brauchen sich um nichts mehr kümmern, versaufen das Geld, Kinder verhungern oft. Kein Wunder, dass sie so mit den Hunden umgehen.

Was kann man tun?

1.Tourismus:

Aufklärung für Touristen, was muss ein Hund haben, wie muss er aussehen, dass er halbwegs gesund ist, wenn nicht – beschweren, bei Reisebüro fordern! Hunde sehen wegen ihres Fells auf den ersten Blick nicht so schlecht aus, man sieht nicht sofort, wie sie leiden und dass sie kein Wasser haben.

2.Schulfilm für Grönland:

Mit Behörden abklären, Tierärztin will Gespräche führen und mein Material herzeigen, nur bei Kindern Chance, alte Inuit lassen sich nichts sagen.

3.Positivkampagne mit grönländischen Musikern (davon gibt es dort einige sehr gute)

Seit ich zurück bin, denke ich ständig an die Hunde. Ich habe in meinem Leben schon viel Tierleid gesehen, mein “Beruf“ als Tierschützerin, den ich seit 15 Jahren ausübe, bringt das mit sich. Ich war zig-mal in Rumänien, in Montenegro, in Sarajevo, gleich nach Kriegsende, ich bin einiges gewohnt.

Trotzdem ist mein Herz in Grönland endgültig zerbrochen und ich habe diesen Hunden versprochen, alles zu tun, um ihnen zu helfen.

Nur durch Aufzeigen des Leides können wir etwas verändern, ich werde versuchen mit den grönländischen Behörden zu verhandeln, ihnen diese “Positivkampagne“ ans Herz zu legen. Es werden mehr Kontrolltierärzte gebraucht, in ganz Grönland gibt es für den Sleddog-District nur zwei!

Bitte berichten Sie über diese Problematik, von der niemand etwas weiß!

Material:
Vorhandenes Videomaterial mit Sony DSR 200 AP (Profikamera) auf DVD, MiniDV oder DVCAM-Kassette
Vorhandenes Bildmaterial mit analoger Nikon F 60, auf CD oder per Mail (anbei eine kleine Auswahl in geringerer Auflösung)
Vorhandenes Videomaterial mit Canon-Handycam (Notkamera)
Videomaterial wurde bereits vorgeschnitten und in wichtige Sequenzen vorsortiert (also “verwickelte Ketten“, “Welpen ohne Hütte“, “kein Wasser“ usw.)
Das Videomaterial bietet reiche Auswahl an Bildmaterial, auch Standbilder für Printmedien möglich!

Bitte werfen Sie einen Blick auf diese Bilder, niemand weiß um das Leid dieser Hunde, sie leiden unbemerkt, ihr dickes Fell täuscht über vieles hinweg, wer schaut schon in die leeren Trinkgefässe, wer befasst sich eine Woche täglich mindestens acht Stunden mit der Thematik vor Ort?

Gerne schicke ich Ihnen eine Demo-DVD auf Wunsch zu!

Mit freundlichen Grüssen,

Marion Löcker
Kampagnenleitung
Österreichischer Tierschutzverein
Kohlgasse 16
A-1050 Wien
mobil: 0043/664/8468247
E-mail: doku@tele2.at
www.tierschutzverein.at

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Weitere Infos und eine Petition findet Ihr hier: http://www.groenlandhunde.wavez.at

update 21.01.08

Hilfsprojekt Grönland

Der Österreichische Tierschutzverein will mit einer großangelegten Aufklärungskampagne den Hunden in Grönland helfen.

Ein erstes Treffen mit dem zuständigen Landwirtschaftsminister hat bereits am 5. Dezemer 2007 in der Hauptstadt Nuuk stattgefunden.

Bitte richten Sie auch ein kurzes Schreiben an Minister Heilmann, entweder in Ihren eigenen Worten, am Besten englisch oder Sie benutzen unseren Musterbrief (siehe untenstehend), in dem Sie ihn ersuchen, dass die Hunde regelmäßig Wasser und Futter erhalten, dass Hütten für die Hunde bereit stehen, besonders für die Welpen und dass regelmäßige Kontrollen der Hunde erfolgen.

Bitte bekräftigen Sie die Wichtigkeit des Österreichischen Tierschutzvereins, der ein Aufklärungsvideo für die Kinder Grönlands produzieren möchte!

Hier erreichen sie den Minister:

Minister Siverth Heilmann

Greenland Home Rule

Box 1015

3900 Nuuk

Greenland

+299 34 50 00

+299 32 50 80

info@gh.gl

Musterbrief:

Dear Minister Heilmann,

we would like to write you because we are very concerned about the greenlandic sleddogs

As far as we know and have seen in a video documentation, the living conditions of these animals are very poor. Would you mind to do everything to change this sad life of these wonderful animals! Regularly given water and food, huts for puppies and more controls would change their life very easily.

We have seen on TV the Austrian association for animal welfare \”Österreichischer Tierschutzverein\” is trying to help the dogs. Please support this campaign in Greenland with your influence and help!

Your country is a wonderful island, let us make it more wonderful!

With kind regards,

Name

Country

update 07.03.08

Ich habe eine Petition an die Dänische und Grönlandische Regierung gefunden, die ich Ihnen ans Herz legen möchte. Je mehr Menschen unterschreiben, desto größer wird die Chance, etwas verändern zu können.   Ich füge den Link bei und hoffe, daß viele Menschen sich mit Ihrer Unterschrift gegen diesen Horror aussprechen. Es ist nicht viel, was man tun kann, aber wenigstens etwas. Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich.

http://www.gopetition.com/online/11438.html

Wie Elli Radinger sagt, time to act!

update 03.06.09

Liebe FreundInnen der grönländischen Schlittenhunde!

Endlich darf ich mich wieder bei Euch melden, nach Monaten der Verzweiflung, weil einfach nichts vorwärts gegangen ist.

Nun zeigen sich einige Aspekte, auf die ich sehr hoffe!

1.Beteiligung anderer Vereine

Mein Dank gilt der Fondation Brigitte Bardot in Frankreich, die nun auch an den grönländischen Minister für Landwirtschaft schreiben möchte, damit den Hunden endlich geholfen wird.

Auch Peta USA hat mir zugesagt, an die verantwortlichen Politiker in Dänemark und Grönland zu schreiben, alle Adressen habe ich an Peta weitergeleitet.

Mein besonderer Dank gilt dem äußerst engagierten Tierschutzverein Pro Animale e.V., die in ihrer letzten Ausgabe einen Artikel über das Leid der Schlittenhunde abgedruckt haben samt Protestkarten, die man direkt an den grönländischen Minister schicken kann – ein herzliches Dankeschön für diese wunderbare Aktion!

2.Regierung in Grönland

Nach endlosen Versuchen, die zuständige Amtstierärztin in Grönland zu erreichen, bekam ich von der Regierung in Nuuk die Mitteilung, dass sie gar nicht mehr dort tätig ist, auch ihr Chef, der einer meiner Ansprechpartner war, ist nicht mehr in Grönland. Trotzdem ich ständig hingeschrieben habe, wurde mir dies nie mitgeteilt, daran sieht man, wie schwierig allein die Kommunikation trotz Telefon und Mail ist.

Nun habe ich eine sehr nette Angestellte in der grönländischen Regierung erreicht, die mir auch ihren neuen Chef genannt hat, außerdem hat sie mir auf meine Bitte sämtliche Kontakte zu Schulen etc. rausgesucht.  Der neue Chef hat mir auch schon geschrieben und weiß von unseren Plänen der Auffangstation und des Schulvideos, er hat nichts dagegen, leider hat die grönländische Regierung kein Geld zur Unterstützung. Dies habe ich auch nicht erwartet, ich bin schon froh, dass ich weitermachen darf und hier keine Absage erhalten habe.

3.Unterstützung aus Dänemark

Der Kontakt zur dänischen Tierschutzorganisation „OASA“ hat sich endlich intensiviert, eine nette Mitarbeiterin ist nun oft mit mir in Kontakt, sie hat die Liste der dänischen Politiker aktualisiert, was für mich kaum möglich gewesen wäre. Diese werden nun von uns und OASA angeschrieben – in einem gemeinsamen Brief samt Kurzversion der Grönland-DVD.

4.Kontakt zur EU

Der dänische EU-Politiker Dan Jorgenson hat mir nun endlich geantwortet und ist sehr interessiert am Grönland-Projekt! Er muss jedoch noch die EU-Wahlen abwarten und ich soll ihn im August wieder kontaktieren. Das wäre ganz toll, wenn wir endlich von Seiten der EU jemand im Boot hätten!

5.Praktikum einer Tierärztin

Eine engagierte  deutsche Tierärztin würde gerne in Grönland ein Praktikum bei den Schlittenhunden machen, das wäre sehr hilfreich! Ich habe schon nach Grönland geschrieben, ob dies möglich ist, denn damit hätten wir zumindest für einige Zeit jemand vor Ort, der zum einen unsere Ideen weitertragen kann, zum anderen auch uns mehr aktuelle Informationen geben kann.

Nun gilt es erneut anzupacken, alle neuen Kontakte anzuschreiben, wie Politker, Schulen in Grönland usw.

Ihr seht, endlich tut sich etwas, das zähe Ringen und die vielen Versuche scheinen endlich Früchte zu tragen!

Wir werden niemals aufgeben – die Hunde in Grönland sind uns diese Mühen wert!

Liebe Grüsse,

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
Kampagnen und Projekte
Berlagasse 36
A-1210 Wien
Tel.: 01/8973346
E-mail: loecker@oetv.or.at

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