ohne Worte: ein Fund auf der Müllhalde
Besonders in Östgrönland ist das Leben der Schlittenhunde hart, ständig an Felsen angekettet, kümmert sich so gut wie niemand um die Hunde. Sie vegetieren im Müll, bringen dort ihre Jungen zur Welt, sind wertlose, bei den Inuits sogar seelenlose Tiere, selbst der Robbe, die eigentlich nur als Nahrung dient, wird eine Seele zugeschrieben.
Wasser gibt es kaum, Futter alle paar Tage, nicht selten nur einmal pro Woche, immer Eingeweide von Robben. Welpen haben keine Hundehütten, obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben sind.
Hund bis auf die Knochen abgemagert: Statt 45 kg wog dieser Hunde nur mehr 21 kg
In Grönland leben noch geschätzte 21 000 Schlittenhunde, die meisten werden nach zwei Jahren erschossen.
Jeder Ort hat seinen “Dogshooter�?
Meist werden die toten Hunde liegenlassen, bei diesem waren die Hinterbeine zusammengebunden.
Das Ende eines Schlittenhundes
Die Welpen liegen bei jedem Wetter im Freien, die Ketten der Mütter sind oft so kurz, dass sie nicht einmal die Jungen erreichen.
Welpenalltag
Die Hunde sind von den Felsen kaum unterscheidbar, sie verbringen ihr Leben dort, mit Ausnahme der winterlichen Ausfahrten.
Hundeleben in den Felsen
Fast übersieht man diese Wesen, die, wenn sie jemand sehen, verzweifelt um Aufmerksamkeit betteln.
Normaler Hundealltag
Müll und Hunde, immer an einem Platz…
Allein neben Müll
Mehr Bilder und Videomaterial in Kürze unter www.tierschutzverein.at
Report: Grönlands traurige Schlittenhunde
In Grönland leben an die 21 000 Schlittenhunde unter katastrophalen Umständen.
Eine Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins machte sich alleine auf nach Östgrönland, um das Leid der Hunde zu dokumentieren.
Bericht:
Am 17.8. ging es von Wien nach Kopenhagen und weiter nach Kevlavik/Island, von dort mit dem Bus nach Reykjavik, Übernachtung im Guest House. Am nächsten Tag vom Flughafen Reykjavik nach Kulusuk/’Grönland, Landung auf Schotterpiste, Flughafen winzig, ein Haus mit einem Schalter, ein Souvenirladen mit Inuitmädchen, die verkauften, weiter mit dem Helikopter nach Tassilaq in Ostgrönland.
Ankunft in Tassilaq, buntes Städtchen, Holzhäuser, rot, gelb, grün, blau, rosa, Eisberge schwimmen herum.
Am Abend Kontrolle der ersten Hunde. Unterwegs mit Tierärztin, die für die Regierung arbeitet.
Einsame Hunde an Ketten, Hunde ohne Wasser, drei skelettierte Hunde mit zusammengebunden Beinen, den Strick, der als Halsband fungierte, noch um den Hals, so ging es weiter…
Am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein Kontrolle von etwa 150 Hunden, non stop, alles in Grönland ist sehr steil, mit vollem Equipement, Handycam, Spiegelreflexkamera und große Schulterkamera.
Furchtbares gesehen, lässt sich kaum in Worte fassen, mehr als 90 % der Hunde ohne Wasser, viele waren vor Durst völlig verzweifelt, ab und zu die Eingeweide eines Seehundes dazwischen, Welpen ohne Haus (obwohl gesetzlich vorgeschrieben), lagen am Boden, auch wenn es regnete, wie an den beiden nächsten Tagen. Oft konnten die Mütter nicht zu den Welpen, weil die Ketten schon so verwickelt waren, dass sich die Hunde nicht einmal einen halben Meter bewegen konnten.
Wir versuchten mit alten Flaschen, die wir aufschnitten, den Hunden Wasser zu geben, sie tranken so gierig, sicherlich war es das erste Wasser seit Tagen. Wir versuchten auch die Ketten zu entwickeln, was gar nicht so einfach war, weil die Hunde aus Verzweiflung manchmal beissen wollten (mein verlängerter Rücken weist zwei Hundebisse auf…).
Montag, Dienstag Regen, filmen bei Regen, was noch alles trister aussehen ließ, die Hunde saßen im Dreck, völlig durchnässt, ohne Futter, wenigstens sammelte sich ab und an etwas Wasser in einer Pfütze…Dienstag am Nachmittag Katzen kastriert (Ich habe assisitiert, einige Einwohner halten sich Katzen, diese müssen jedoch kastriert sein).
Am Abend wieder Hunde kontrolliert, ein Hund war völlig fertig, die Tierärztin verlangte vom Besitzer (der Richter der Stadt!), dass er den Hund entweder gesund pflegt, was leicht möglich wäre, man hätte ihn nur ins Haus holen müssen und füttern, oder ihn töten zu lassen. Der Besitzer weigerte sich den Dogshooter, der in jedem Ort vorhanden ist, noch am Abend holen zu lassen, der Hund lag völlig krank mit Lungenentzündung im Regen. Wir gingen in der Nacht heimlich hin und die Tierärztin schläferte ihn ein, er starb in meinen Armen. Dann packten wir ihn in einen Sack und fuhren im Taxi (das gibt es dort!) zum Hotel, der Taxifahrer wusste natürlich nicht, was er transportierte, dann versteckten wir den Hund beim Hotel, am nächsten Tag obduzierte ihn die Tierärztin, er hatte statt an die 45 kg nur 21 kg, im Darm war nur Erde, Lungenentzündung, ich habe noch nie so einen dünnen Hund gesehen, nach Abziehen des Fells sah man nur die reinen Knochen. Sie verbat mir zu filmen, was ich aber Dank kleiner Handycam heimlich doch tat…
Das Ganze geschah in einer Art Bauhof, dort steht auch eine Waschmaschine für Robbenfelle, sobald das Fell vom Fleisch befreit worden ist (die Entfleischungsmaschine ist made in Germany), kommen die Felle in diese riesige Waschmaschine.
Dann endlich Aufbruch mit dem Boot in die Dörfer, ein winziges Boot (vier Mann), zum Glück mit Kabine, bei hohem Seegang (man knallte wegen der Wellen mit dem Kopf an die Decke, wenn man sich nicht festhielt), ging es an Eisbergen und bizarrer Landschaft vorbei, die Eisberge strahlten weiß oder türkisblau, groß wie mehrstöckige Häuser.
Ankunft im Dorf, die Kinder umringten mich nach anfänglichem Zögern, zogen an meinen Haaren, untersuchten alle Öffnungen der Kamera. Dann ging es an die Kontrolle, etwa 150 Hunde, wieder bergauf, bergab, über Felsen und Geröll, mit von der Partie der lokale Dogshooter mit dem geschulterten Gewehr.
Die Hunde wieder ohne Wasser, ohne Hütten, verwickelt, abgemagert. Sie sitzen auf Felsen, in Müllhalden, zwischen Glasscherben, Dreck und Coladosen. Sie blicken uns verzweifelt an, wollen gestreichelt werden (was ich auch tue und was mich total stresst, filmen, streicheln, schauen, wo die anderen sind, schauen, dass mich nicht doch einer beisst).
Weiterfahrt mit dem Boot ins nächste Dorf, wieder an die 150 Hunde. Mutterhündinnen versuchen mit letzter Kraft für ihre Welpen ein Nest aus Grasbüscheln zu bauen, Hunde winseln und schreien verzweifelt um Hilfe, wenn sie uns sehen.
Ein Hund soll erschossen werden, die Tierärztin zerrt mich weg, ich darf nicht filmen, ich versuche es aus einiger Entfernung, sie reißt an meiner Kamera, ich schimpfe und schreie, keine Chance. Dann ist Funkstille zwischen uns, dieser Vorfall ließ sie ihr Vertrauen ihn mich verlieren, meinte sie, sie nahm mich am nächsten Tag nicht mehr mit in die Dörfer, denn sie hatte Angst um ihren Job und sie wusste nicht, dass ich ein “animal rights activist“ sei…Blödsinn, ich habe ihr unter Tierschutzverein geschrieben.
Trauer und Wut meinerseits, ich wollte alle Hunde sehen!
Ich bin psychisch am Ende, lasse mir aber nichts anmerken, die Tränen schlucke ich hinunter und filme, filme, streichle, rede den Hunden zu, dass sich irgendwann, wenn denn im nächsten Leben, alles ändert.
Dazwischen sammle ich Knochen von Seehunden, möglicherweise habe ich ein Unterkiefer eines kleinen Eisbären, am Meer schwimmen die Eisberge, ich stolpere über Müll und Verzweiflung.
Ich kann eigentlich nichts so in Worte fassen, wie ich es erlebt habe, das ist schade.
Am nächsten Tag macht sich die Tierärztin allein auf den Weg per Boot, ich bleibe zurück und bin stinksauer. Dann die Idee: Ich suche die Müllhalde mit dem obduzierten Hund und werden ihn fotografieren! Gedacht, getan: Erstmals die Müllhalde suchen, endlich gefunden, tausende schwarze Müllsäcke, genau solche, worin auch der Hund entsorgt worden ist.
Ich klettere über die Müllberge, ein alter Mann sucht nach Verwertbarem. Endlich, welch Zufall! Ich finde das Fell des Hundes in einer Schachtel, der Körper kann nicht weit sein!
Ist er auch nicht, ich hole den Hund aus dem Sack, das Blut fließt ihm aus den Augen…schnell Fotos, Fotos!
Gerade als ich zu filmen beginnen wollte, kommt die Müllabfuhr, lächeln, plaudern (manche können Englisch), ich warte bis sie weg sind, plötzlich kommt die Polizei, keine Chance zu filmen, ich beschließe am Abend wieder zu kommen, vermummt mit Haube und Schal. Leider gelingt mir das nicht, ich bin in Sorge, ob jemand etwas mitbekommen hat, was tun, wenn die Tierärztin mit der Polizei kommt (sie sagt das Ganze ist Polizeisache) und mir mein Filmmaterial konfisziert? Angst macht sich breit, ich präpariere leere Bänder und Filme, indem ich sie beschrifte, sollen sie diese doch bekommen. Das echte Material trage ich in die Berge und verstecke es. Die Tierärztin kommt zurück am Abend, wir tun beide als sei nichts geschehen, ich mache aus Sorge um das Material gute Miene zum bösen Spiel. Wo sollte ich auch hin? Dort kann man nicht flüchten, der einzige Weg ist der Helikopter, die Strassen enden am Rande der Stadt…
9 Hunde wurden an diesem Tag erschossen.
In der Nacht beginnt es zu regnen, ich eile in die Berge und hole das Material, da ich am nächsten Tag abfliege. Dann banges Warten, bis ich das Material endlich außer Landes gebracht habe, ich lasse es nicht mehr aus den Augen (in Amsterdam geht noch mein Koffer verloren, das merkte ich erst bei der Rückkunft in Schwechat, Gott sei Dank war das Material bei mir!!!).
Hund frisst Hund…..
Zusammenfassung:
Mehr als 500 Hunde kontrolliert, mehr als 90% ohne Wasser, obwohl dies oft an den Nasen der Hunde vorbeifließt, Inuit sind zu faul, Alkoholiker, scheren sich nicht um die Hunde, Wasser wäre leicht überall verfügbar. Einige hinken, haben kranke Augen, niemand kümmert sich, einer hat ein gebrochenes Vorderbein.
Hunde werden alle 3-4 Tage gefüttert, manche 1x in der Woche, Futter nur Eingeweide von Robben, manchmal Fisch, meist alles verwest, liegt in Haufen herum.
Ketten zu kurz, oft total verwickelt, Hunde hängen aneinander und können sich nicht bewegen.
Welpen auf blanker Erde, die Ketten der Hunde streifen ständig über sie, sie schreien vor Schmerzen.
Die Tierärztin erzählt, den Hunden werden die Zähne eingeschlagen, damit sie sich nicht losbeißen.
Viele werden auf Inseln während des Sommers ausgesetzt, diejenigen, die überleben, werden vor Wintereinbruch wieder geholt.
Viele verhungern angebunden.
Welpen müssen viel zu jung schon den Schlitten ziehen.
Überall Müll, Hunde dazwischen. Wir versuchen zu helfen, schneiden auch manche Hunde von den Halsbändern, weil sie sich nicht mehr bewegen können.
Tierärztin schreibt Report für Polizei, diese sollten (wenn sie Lust haben) die Besitzer strafen, es kann bei mehrmaligem Vergehen sogar zu einem Hundehalteverbot kommen.
Tierärztin kontrolliert den gleichen Bereich nur alle drei Jahre (sinnlos).
Hunde werden meist nach 2 Jahren erschossen, freilaufende Hunde werden sofort erschossen.
Zahl der Hunde rückgängig, Klimawandel lässt Eis im Winter zu dünn werden, Inuit jagen meist schon mit dem Boot. Der letzte Sommer kostete aufgrund der Trockenheit vielen Hunden das Leben, weil sie einfach verdursteten.
Hoffen auf Tourismus und Schlittenhundefahrten – hier Chance für die Hunde!
Am Rande: Habe am Flughafen in Kulusuk mit einer dänischen Sozialarbeiterin gesprochen, mehr als 50% der Inuitmädchen werden von den Vätern missbraucht, bekommen Kinder, Väter bieten Mädchen fremden Männern zwecks Blutauffrischung an. Mädchen sind 13, 14 Jahre alt.
Alkoholismus ist ein Riesenproblem, konnte ich selbst sehen, Staat gibt Inuit Geld, brauchen sich um nichts mehr kümmern, versaufen das Geld, Kinder verhungern oft. Kein Wunder, dass sie so mit den Hunden umgehen.
Was kann man tun?
1.Tourismus:
Aufklärung für Touristen, was muss ein Hund haben, wie muss er aussehen, dass er halbwegs gesund ist, wenn nicht – beschweren, bei Reisebüro fordern! Hunde sehen wegen ihres Fells auf den ersten Blick nicht so schlecht aus, man sieht nicht sofort, wie sie leiden und dass sie kein Wasser haben.
2.Schulfilm für Grönland:
Mit Behörden abklären, Tierärztin will Gespräche führen und mein Material herzeigen, nur bei Kindern Chance, alte Inuit lassen sich nichts sagen.
3.Positivkampagne mit grönländischen Musikern (davon gibt es dort einige sehr gute)
Seit ich zurück bin, denke ich ständig an die Hunde. Ich habe in meinem Leben schon viel Tierleid gesehen, mein “Beruf“ als Tierschützerin, den ich seit 15 Jahren ausübe, bringt das mit sich. Ich war zig-mal in Rumänien, in Montenegro, in Sarajevo, gleich nach Kriegsende, ich bin einiges gewohnt.
Trotzdem ist mein Herz in Grönland endgültig zerbrochen und ich habe diesen Hunden versprochen, alles zu tun, um ihnen zu helfen.
Nur durch Aufzeigen des Leides können wir etwas verändern, ich werde versuchen mit den grönländischen Behörden zu verhandeln, ihnen diese “Positivkampagne“ ans Herz zu legen. Es werden mehr Kontrolltierärzte gebraucht, in ganz Grönland gibt es für den Sleddog-District nur zwei!
Bitte berichten Sie über diese Problematik, von der niemand etwas weiß!
Material:
Vorhandenes Videomaterial mit Sony DSR 200 AP (Profikamera) auf DVD, MiniDV oder DVCAM-Kassette
Vorhandenes Bildmaterial mit analoger Nikon F 60, auf CD oder per Mail (anbei eine kleine Auswahl in geringerer Auflösung)
Vorhandenes Videomaterial mit Canon-Handycam (Notkamera)
Videomaterial wurde bereits vorgeschnitten und in wichtige Sequenzen vorsortiert (also “verwickelte Ketten“, “Welpen ohne Hütte“, “kein Wasser“ usw.)
Das Videomaterial bietet reiche Auswahl an Bildmaterial, auch Standbilder für Printmedien möglich!
Bitte werfen Sie einen Blick auf diese Bilder, niemand weiß um das Leid dieser Hunde, sie leiden unbemerkt, ihr dickes Fell täuscht über vieles hinweg, wer schaut schon in die leeren Trinkgefässe, wer befasst sich eine Woche täglich mindestens acht Stunden mit der Thematik vor Ort?
Gerne schicke ich Ihnen eine Demo-DVD auf Wunsch zu!
Mit freundlichen Grüssen,
Marion Löcker
Kampagnenleitung
Österreichischer Tierschutzverein
Kohlgasse 16
A-1050 Wien
mobil: 0043/664/8468247
E-mail: doku@tele2.at
www.tierschutzverein.at
Weitere Infos und eine Petition findet Ihr hier: http://www.groenlandhunde.wavez.at
update 21.01.08
Hilfsprojekt Grönland
Der Österreichische Tierschutzverein will mit einer großangelegten Aufklärungskampagne den Hunden in Grönland helfen.
Ein erstes Treffen mit dem zuständigen Landwirtschaftsminister hat bereits am 5. Dezemer 2007 in der Hauptstadt Nuuk stattgefunden.
Bitte richten Sie auch ein kurzes Schreiben an Minister Heilmann, entweder in Ihren eigenen Worten, am Besten englisch oder Sie benutzen unseren Musterbrief (siehe untenstehend), in dem Sie ihn ersuchen, dass die Hunde regelmäßig Wasser und Futter erhalten, dass Hütten für die Hunde bereit stehen, besonders für die Welpen und dass regelmäßige Kontrollen der Hunde erfolgen.
Bitte bekräftigen Sie die Wichtigkeit des Österreichischen Tierschutzvereins, der ein Aufklärungsvideo für die Kinder Grönlands produzieren möchte!
Hier erreichen sie den Minister:
Minister Siverth Heilmann
Greenland Home Rule
Box 1015
3900 Nuuk
Greenland
+299 34 50 00
+299 32 50 80
info@gh.gl
Musterbrief:
Dear Minister Heilmann,
we would like to write you because we are very concerned about the greenlandic sleddogs
As far as we know and have seen in a video documentation, the living conditions of these animals are very poor. Would you mind to do everything to change this sad life of these wonderful animals! Regularly given water and food, huts for puppies and more controls would change their life very easily.
We have seen on TV the Austrian association for animal welfare \”Österreichischer Tierschutzverein\” is trying to help the dogs. Please support this campaign in Greenland with your influence and help!
Your country is a wonderful island, let us make it more wonderful!
With kind regards,
Name
Country
update 07.03.08
Ich habe eine Petition an die Dänische und Grönlandische Regierung gefunden, die ich Ihnen ans Herz legen möchte. Je mehr Menschen unterschreiben, desto größer wird die Chance, etwas verändern zu können.  Ich füge den Link bei und hoffe, daß viele Menschen sich mit Ihrer Unterschrift gegen diesen Horror aussprechen. Es ist nicht viel, was man tun kann, aber wenigstens etwas. Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich.
http://www.gopetition.com/online/11438.html
Wie Elli Radinger sagt, time to act!
update 03.06.09
Liebe FreundInnen der grönländischen Schlittenhunde!
Endlich darf ich mich wieder bei Euch melden, nach Monaten der Verzweiflung, weil einfach nichts vorwärts gegangen ist.
Nun zeigen sich einige Aspekte, auf die ich sehr hoffe!
1.Beteiligung anderer Vereine
Mein Dank gilt der Fondation Brigitte Bardot in Frankreich, die nun auch an den grönländischen Minister für Landwirtschaft schreiben möchte, damit den Hunden endlich geholfen wird.
Auch Peta USA hat mir zugesagt, an die verantwortlichen Politiker in Dänemark und Grönland zu schreiben, alle Adressen habe ich an Peta weitergeleitet.
Mein besonderer Dank gilt dem äußerst engagierten Tierschutzverein Pro Animale e.V., die in ihrer letzten Ausgabe einen Artikel über das Leid der Schlittenhunde abgedruckt haben samt Protestkarten, die man direkt an den grönländischen Minister schicken kann – ein herzliches Dankeschön für diese wunderbare Aktion!
2.Regierung in Grönland
Nach endlosen Versuchen, die zuständige Amtstierärztin in Grönland zu erreichen, bekam ich von der Regierung in Nuuk die Mitteilung, dass sie gar nicht mehr dort tätig ist, auch ihr Chef, der einer meiner Ansprechpartner war, ist nicht mehr in Grönland. Trotzdem ich ständig hingeschrieben habe, wurde mir dies nie mitgeteilt, daran sieht man, wie schwierig allein die Kommunikation trotz Telefon und Mail ist.
Nun habe ich eine sehr nette Angestellte in der grönländischen Regierung erreicht, die mir auch ihren neuen Chef genannt hat, außerdem hat sie mir auf meine Bitte sämtliche Kontakte zu Schulen etc. rausgesucht. Der neue Chef hat mir auch schon geschrieben und weiß von unseren Plänen der Auffangstation und des Schulvideos, er hat nichts dagegen, leider hat die grönländische Regierung kein Geld zur Unterstützung. Dies habe ich auch nicht erwartet, ich bin schon froh, dass ich weitermachen darf und hier keine Absage erhalten habe.
3.Unterstützung aus Dänemark
Der Kontakt zur dänischen Tierschutzorganisation „OASA“ hat sich endlich intensiviert, eine nette Mitarbeiterin ist nun oft mit mir in Kontakt, sie hat die Liste der dänischen Politiker aktualisiert, was für mich kaum möglich gewesen wäre. Diese werden nun von uns und OASA angeschrieben – in einem gemeinsamen Brief samt Kurzversion der Grönland-DVD.
4.Kontakt zur EU
Der dänische EU-Politiker Dan Jorgenson hat mir nun endlich geantwortet und ist sehr interessiert am Grönland-Projekt! Er muss jedoch noch die EU-Wahlen abwarten und ich soll ihn im August wieder kontaktieren. Das wäre ganz toll, wenn wir endlich von Seiten der EU jemand im Boot hätten!
5.Praktikum einer Tierärztin
Eine engagierte deutsche Tierärztin würde gerne in Grönland ein Praktikum bei den Schlittenhunden machen, das wäre sehr hilfreich! Ich habe schon nach Grönland geschrieben, ob dies möglich ist, denn damit hätten wir zumindest für einige Zeit jemand vor Ort, der zum einen unsere Ideen weitertragen kann, zum anderen auch uns mehr aktuelle Informationen geben kann.
Nun gilt es erneut anzupacken, alle neuen Kontakte anzuschreiben, wie Politker, Schulen in Grönland usw.
Ihr seht, endlich tut sich etwas, das zähe Ringen und die vielen Versuche scheinen endlich Früchte zu tragen!
Wir werden niemals aufgeben – die Hunde in Grönland sind uns diese Mühen wert!
Liebe Grüsse,
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
Kampagnen und Projekte
Berlagasse 36
A-1210 Wien
Tel.: 01/8973346
E-mail: loecker@oetv.or.at






















September 23rd, 2007 at 19:03
Grönland – ein Traumleben für Hunde? Zu schön wär’s.
Weit gefehlt – leider müssen diese wundervollen Tiere ein trauriges Dasein an Ketten und in Müllbergen fristen.
Was wir auf unserer Reise im August 2007 erlebt und gesehen haben, steht auf unserer Homepage, die wir für die Hunde gemacht haben: http://www.groenlandhunde.wavez.at
Wir haben diese HP mit vielen Fotos erstellt, um den Hunden, die so ganz vergessen am letzten Zipfel Europas dahin vegetieren, zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Den Hunden könnte bestimmt auf lange Sicht mit kleinen Schritten geholfen werden, damit sie ein hundegerechtes Leben führen können.
Ich werde versuchen, da unsere website nun ins Englische übersetzt ist, auch die Grönlandische und Dänische Regierung zu erreichen.
Es sollte diesen Regierung doch möglich sein, sowohl tier-, als auch menschenfreundliche Gesetze zu schaffen, die u.a. auch Standards für Tierhaltung vorschreiben.
Gerne könnt Ihr unsere Homepage weiterleiten, um möglichst viele Tierfreunde zu erreichen, die sich auf der Petitionsliste eintragen.
Herzliche Grüße und DANKE im Namen der vielen armen Hunde, die wir schweren Herzens zurück lassen mussten.
Marcelle Welter, Nürnberg
September 24th, 2007 at 18:03
Hallo Tierheim Kronach,
das ihr das Thema auf dieser Seite habt, finde ich ganz toll!
Die Zeit, in der die Grönlandhunde übersehen wurden, ist vorbei.
Für die Hunde die dort ein armseliges Leben führen müssen , ist das ein wichtiger Schritt.
Viele Grüsse
Michaela
November 3rd, 2007 at 22:28
Meine Hochachtung für Ihren Einsatz in Grönland.
Die Zustände dort sind ja weitestgehend unbekannt bei “Otto Normalverbraucher”. Ist die Welt in puncto Tieren eigentlich noch irgendwo in Ordnung? Meine Petitionsstimme haben Sie.
Mit allen guten Wünschen,
Janette Hasler
November 15th, 2007 at 14:48
Danke fuer Ihren Einsatz dort.
Liebe Gruesse Karo
November 15th, 2007 at 18:38
ich bin entsetzt und kann es nicht glauben wie schrecklich wir menschen sind !!!
November 17th, 2007 at 13:05
Ich bin entsetzt über diesen Bericht,
und eine ohnmächtige Wut in mir, was dort diesen armen Tieren angetan wird.
Das Unverständnis und die Grausamkeit, die diese Tiere erdulden müssen.
Vielen Dank, dass dieser Bericht veröffentlicht werden konnte.
Es ist wichtig, dass viele Menschen darüber informiert werden.
Diesen Tieren muss dringend geholfen werden!
Meine Stimme habt ihr.
Alles Gute und weiterhin viel Erfolg im Kampf gegen dieses Tierelend.
mit herzlichen Grüßen
Marion
November 17th, 2007 at 17:25
hallo,ich habe mir gerade deinen bericht durchgelesen und bin erschüttert.ich wusste gar nicht,dass es so was gibt und das die hunde in den bergen an ketten leben.ich würde gerne wissen,ob man irgendwie helfen kann.mit freundlichen grüßen laura wiesenthal
Januar 15th, 2008 at 15:10
Also ich habe heute den Bericht im TV gesehen-> bei SAM
mir tun die Hunde dort so leid. Ich denke die Hunde haben genauso ein Recht wie Menschen, Liebe und Fürsorge zu bekommen….
und mir sind die Tränen gekommen… wie kann man nur so lieblos mit Hunden umgehen?? Das ist mehr als schlimm… man sollte bei uns in Deutschland mehr Leute darüber informieren, dann denke ich dass sich einige gedanken machen werden. U.a. auch wie man den Hunden helfen kann!
Ich würde auch gern helfen können
Was sind das für Menschen die denen so etwas antun???
Lg Sarah, Nürnberg
Januar 18th, 2008 at 12:23
[...] von Robben. Welpen haben keine Hundehütten, obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben sind. Das Leiden der Schlittenhunde in Grnland – eine Recherche des sterreichischen Tierschutzvereins Hund… __________________ Gruß, Dobifreund Trust [...]
März 7th, 2008 at 07:40
Online-Protest
Ihre Unterschrift hilft Grönlands Schlittenhunden!
Die landläufige Meinung, dass für Schlittenhunde in Grönland paradiesische Zustände herrschen ist falsch. Traurige Wahrheit ist, dass sie in nicht viel besser als Abfall behandelt werden. Ältere Hunde gibt es kaum, viele erfrieren oder verhungern schon im Welpenalter. Time to act!
http://www.gopetition.com/online/11438.html
März 23rd, 2008 at 12:22
Ohje, bisher wusste ich nicht um das Schicksal der Grönlandhunde. Es ist so gut das es Organisationen gibt, die sich der Tiere annehmen. Ich würde auch gerne viel, viel mehr machen!
Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg beim Kampf gegen das Tierelend.
Jutta
April 1st, 2008 at 12:44
“Ich bin psychisch am Ende”
Das glauben wir Ihnen gerne, lassen Sie sich doch behandeln, denn dann bleiben uns hoffentlich in Zukunft folgende Aeusserungen erspart:
“Inuit sind zu faul, Alkoholiker…”
“….mehr als 50% der Inuitmädchen werden von den Vätern missbraucht, bekommen Kinder….”
“Inuit … versaufen das Geld, Kinder verhungern oft.”
Danke und gute Besserung!
Frank Straeter
Juni 10th, 2008 at 11:35
SAM hat heute den Bericht wiederholt und ich war total schockiert…die eine oder andere Traene musste ich mir auch verkneifen. Wie kann man Tiere nur so behandeln? Aber bei den Inuit scheint es ja so zu sein, wie bei so einigen anderen Voelkern auch, wo die Misshandlung von Tieren mit religioesen Aspekten gerechtfertigt wird: “Hunde haben keine Seele.” Ist sicher sehr schwer gegen solche Vorurteile anzugehen.
Respekt fuer Ihren Einsatz auf Groenland!
Ich wollte gerade die Petition unterzeichnen, leider funktioniert der Link nicht mehr. Vielleicht koennten Sie da mal nachsehen?
Juni 10th, 2008 at 11:36
Hallo,
das ist alles so entsetzlich, mir laufen immer noch die Tränen.
Habe selbst 2 Hunde und kann das nicht verstehen.
Würde gern helfen ,weiß aber nicht wie?
Kathrin
Juni 10th, 2008 at 11:47
Hallo
Sam hat heute den Bericht wiederholt und ich war total schockiert.Mir karmen die Trännen wie ich gesehen habe wie die Tiere da behandelt werden,ohne futter ohne wasser und auch keine hütten.Und was daran noch schockierend ist das die Menschen in grönland nichts tuhen nur zu kuken.Sowas finde ich das letzte.
Juni 10th, 2008 at 13:27
wie meine vorredner habe auch ich heute den bericht bei sam gesehen.
mir liefen die tränen nur so runter und ich musste die ganze zeit meine fellnase drücken.
es ist einfach unverständlich, wie man mit solchen tollen wesen umgeht!!!
ich bin froh, dass es menschen gibt, die sich so stark einsetzen!!!
RESPEKT!!!
Juni 12th, 2008 at 13:55
Hallo,
ich finde es echt extrem schlimm mit den Hunden. Ich kann es nicht verstehen. Wie kann man nur helfen??? ;( Ich habe auch einen Hund.
Juli 26th, 2008 at 16:27
ich finde es voll schlimm wie kann man sowas machen
wenn ich sowas sehe kriege ich schon die tränen in den augen
das ist nur krausam
man sollte die menschen leiden lassen die sowas schreckliches machen
=(
August 15th, 2008 at 23:01
oh mein gott… ich hab selber 2 hunde und kann mir nich vorstellen das jemand sowas den hunden antun kann, ich mein, ich kann meinen schon nich böse sein wenn sie was angestellt habn… ich kann sowas nich verstehn… einfach nur furchtbar =(
Oktober 16th, 2008 at 15:54
oh gott wie kann man nur sooo gemin sein.Wir haben gerade die Inuits in Erdkunde und unsere Lehrerin sagt: Die Inuits sind überlebenskünsteler und haben Schlittenhunde . einer fragte ob sich auch um die hunde gekümmert wird unsere Lehrerin : Natürlich sie sind ein sehr tierliebes Volk!
Wenn sie wüsste.Deswegen bin ich auch hier gelandet weil ich nachschauen wollte ob die wirklich so Tierlieb sind.
Ich werde ein Referat halten und meiner Klasse zeign wei sie mit ihren Hunden umgehen. Vielleich kann ich sie ja überreden hier auf diese Seite zu gehen.
Ich hoffe man kann etwas an den Hundemisshandlugen ändern.
Es ist einfach nur schrecklich =(
Oktober 26th, 2008 at 20:47
habe die repoor
Oktober 27th, 2008 at 11:38
Ich bin über eine Google-Recherche gerade auf ihren Bericht aufmerksam geworden und mir hat sich der Magen umgedreht bei soviel Voreingenommenheit und einseitiger Berichterstattung. Ich kann mich Kommentator Nr.12 nur anschließen. Ich glaube Ihnen gerne, dass sie all dies erlebt, gesehen und natürlich auch gefilmt haben. Aber bitte kümmern Sie sich doch auch darum, dass Bild zu vervollständigen und mit Farbe zu füllen anstatt einfach nur einen schwarzen Eimer Farbe über alles zu schütten. Ich lebe selbst seit kurzem in Grönland (an der Ostküste, in einer der entlegensten Siedlungen dort) -mit Hunden und seit gestern auch Welpen- und bin überzeugt, dass es einfach nicht ausreicht, die Welt hier mit unseren eigenen Normen und Werten, die wir aus Deutschland, Österreich oder wo auch immer her gewohnt sind, zu beurteilen.
Sie verurteilen ein ganzes Land als eine Gruppe zurückgebliebener Säufer, Kinder- und Tierschänder…………..wie traurig. ich kann ihre Ohnmacht gut verstehen, die Sie beim Anblick der Hunde empfanden, aber ihre einseitige Schilderung ist wirklich erschreckend!
Oktober 29th, 2008 at 12:55
habe die reportage auf pro 7 gesehen…
war damals schon erschüttert und fassungslos.
durch zufall bin ich jetzt auf diese seite gelagt und bin noch erschütterter als damals..ich versteh das einfach nicht wie man so mit den tieren umgehen kann!!!!
November 6th, 2008 at 13:04
Hallo, wow..bin baff.
Ich habe seit dem ich denken kann Hunde um mich. Und gerade bei der Suche nach Grönländern kam ich auf diese Seite. Ich mag diese Rasse sehr.
Weiß nicht was ich sagen soll. Ist eine sauerei. Zumal es doch in der heutigen Zeit Möglichkeiten gibt den Tieren eine adequate Haltung zu ermöglichen.
T. Lauber
Dezember 14th, 2008 at 23:12
Hallo
Als ich die Bilder sah war ich sehr geschockt man sollte die Menschen dort auch so behandeln wie die Ihre Hunde behandeln .Ich wünsche sehr das sich was ändert .
Januar 15th, 2009 at 12:52
Oh mein Gott! Ich habe nicht gewusst, wie schlecht diese Hunde behandelt werden. Wenn ich so etwas sehe, könnte ich schreien – vor Wut und heulen aus Trauer um die Hunde. Es ist gut so, dass die Welt nun erfährt, was da geschieht. Was kann man tun? Wie kann man helfen? Ich werde darüber reden. Ich hoffe, dass es wenigstens bei einigen Menschen Interesse weckt, sich selber darüber zu informieren. Habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass das Leid von Tieren allgemein die Menschheit nicht sonderlich interessiert. Selbst Hundebesitzer (bin selber einer, habe einen ehemaligen Strassenhund aus Italien) blocken ab, wenn ich über das Tier-Elend im Süden erzähle. Allerdings hätte ich nie gedacht, dass auch in Grönland die Hunde so gequält werden. Warum?
Januar 28th, 2009 at 14:23
Hallo,
ich bin durch Zufall auf diese Berichte gestoßen. Es hat mich total erschüttert.
Wenn ich diese Hunde selbst gesehen hätte, könnte ich vermutlich nie mehr ruhig schlafen. Irgendwie bezweifle ich, dass man erreichen kann, dass diese Hunde zeitnah ein besseres Leben führen können. Ich bewundere Ihre Kraft!
Ilona Öztekin
Mai 4th, 2009 at 00:56
Guten Tag,
vielen Dank, dass Sie solche Missstände aufdecken und versuchen etwas zu bewegen.
Es ist kaum zu glauben, was alles auf unserer Welt geschieht Doch leider erstaunnt es nicht, zu was der Mensch fähig ist.
Ich würde mich für Ihr Projeckt interessieren und frage Sie, wie ich mich aus der Schweiz mitangagieren könnte.
Ich würde mich freuen, ein paar Zeilen von Ihnen zu lesen um den aktuellen Stand Ihrer Arbeit zu erfahren.
Alles Gute und liebe Grüsse
Barbara
Juni 27th, 2009 at 07:59
Es ist grauenhaft, ich bin 10 jahre alt und kam auf diese seite weil ich ein Refarat von Grönland schreiben muss. ich bin entzetzt. ich würde ihnen sehr gerne mit der ERlaubnis meiner EEltern geld überweisen.
September 12th, 2009 at 11:09
An die Schreiberlinge 12und 22. Schande über Sie, 12 war nur beleidigend und Dumm. 22 verschließt offenbar die Augen vor soviel Elend, oder streitet es gar ab. Es gibt KEINEN, absolut keinen Grund und keine Rechtfertigung, Tiere in solch einem Elend vor sich hin vegetieren zu lassen. Menschen die zu so etwas in der Lage sind, haben meiner Meinung nach keine Daseinsberechtigung. Da brauche ich mich auch nicht großartig mit deren Kultur auseinander zusetzen, Tierquälerei hat in keiner Kultur platz.
Wie kann man helfen?
Januar 2nd, 2010 at 16:41
Wer über das angeblich traurige Schicksal der “Grönland-Hunde” lamentiert, sollte sich zunächst mit den auf Grönland auf Grund der dortigen Vegetations- und Witterungsverhältnisse seit vielen Jahrhunderten gepflogene, traditionelle Leben der einheimischen Bevölkerung vertraut machen. Wer sich über die Lebensweise der Inuit als Jäger jenseits des Polarkreises nur ein bisschen informiert, wird verstehen, wozu Grönland-Hunde gebraucht werden und warum sie so gehalten werden, wie sie eben gehalten werden. Mit den Augen eines mitteleuropäischen Tierliebhabers, der am Liebsten jede streunende Katze in seine eigenen vier Wände aufnehmen möchte, kann man die Hundehaltung in Grönland ganz einfach nicht betrachten – und daher auch nicht verstehen. Im Übrigen: Die Segnungen des Alkohols und des Tabakkonsums hat den Inuit der “weiße Mann” gebracht – die “zivilisierte Welt” ist es außerdem, die den Lebensraum der Inuit sukzessive zerstört (Klimawandel) und die es den Inuit verbietet, die Tiere zu jagen, die sie seit Jahrtausenden gejagt haben – für ihren eigenen Bedarf. Weil die westliche tierliebe Zivilisation mit ihrem umweltschädlichen Konsumverhalten jedoch die klimatischen Gegebenheiten verändert, werden die natürlichen Ressourcen in abgelegenen Gebieten wie zB Grönland systematisch vernichtet. Aber wenn das Inlandeis in Grönland abgeschmolzen sein wird und alle Grönland-Hunde in Tierheimen ihre warme Unterkunft gefunden haben werden, kann der zivilisierte tierliebe Teil der Menschheit ja daran gehen, die Bodenschätze Grönlands auszubeuten – um mit Öl und Gas die Tierheime für die letzten Exemplare der Grönland-Hunde zu beheizen – die man dann nur mehr im Zoo wird bestaunen können. Darum – nur weiter so !
Mit herzlichen Grüßen von 66 Grad Nord,
Franz Josef Lafer
März 1st, 2010 at 18:48
Hallo Tierheim-team,
ich habe gerade den Artikel über Hundehaltung in Grönland gelesen.
Die Bilder sind schockierend, das ist nicht in Frage zu stellen und ich stelle auch nicht die Seriösität der Reporterin in Frage, doch es ist nicht fair die Behandlung als Verallgemeinerung darzustellen.
Ich lebte 08/09 für ein Jahr in Nordgrönland in Ilulissat. In der Stadt leben heute noch ca.2000-3000 Hunde. Die meisten, wie schon im Artikl erwähnt an 6-7 Meter langen Leinen. Immer zu zweit an einem Ring im Boden befestigt. Das ist vorgeschieben und rechtens. Falls dem nicht so wäre, würde in der Stadt ein Chaos herrschen, weil sonst alle Hunde herumstreunen würde. Dass die Hunde Winter und Sommer im Freien leben ist korrekt, was ihnen aber absolut nichts ausmacht. Im Sommer, so bald die Temparaturen über 10 Grad sind( was dort nur ca 2 Monate der Fall ist) ist es ihnen oft unangenehmer wie im Winter.( Dass sich Hudne in ihren Ketten verheddern ist mir in den 12 Monaten nicht einmal aufgefallen)
Hunde werden in Nordgrönland zwischen Sisimiut und Upernavik zum Fischen und zum Hundeschlittenfahren als Sportart gehalten. Für die Fischer und Bewohner einiger Dörfer sind sie überlebenswichtig, da sie ohne ihre Hunde im Winter zu keinen Fischgründen kämen, bzw. vond er Außenwelt abgeschnitten wären, da das Meer zufriert und es keine Straßen zwischen den Städten in Grönland gibt.
Die Hunde in Ilulissat sind in der Regel gut genährt( bekommen täglich Futter, abwechseld Trockenfutter und Frischfleisch von Seehunden oder Fischen). Viele Männer jagen Robben nicht für den Eigengebrauch sondern ausschließlich für ihre Hunde. Und die bekommen dann nicht nur die Innereien!! Wasser bekommen die Hunde mindestens auch täglich.einige öfter.Die meisten der Männer haben kleine Hütten auf den Gebieten, wo ihre Hunde sind, wo Futter, Wasser ,Schlitten und andere Meterialien aufbewahrt werden. Außerdem fungieren die Hunde als Schutz für Gestelle, auf denen Fischer ihre Fische trocknen, in dem diese in der Mitte der Hunde stehen.
Was das Müllproblem angeht, kann ich ihnen auch nur teilweise zustimmen. Natürlich gibt es schwarze Schafe(was sowohl den Müll,als auchd as Futter angeht), aber diese gibt es überall und man darf sie nicht verallgemeinern. Der größte Teil der Hunde, vorallem jene, die in den äußeren Bezirken der Stadt wohnee,haben müllfreie Bewgungsräume. Sobald Schnee liegt(Mitte September bis Mitte Mai) gehen Fischer mit ihren Hunden täglich auf Touren und Hobby-Schlittenfahrer zw. 3 und 5 mal pro Woche. In den drei-vier Sommermonaten konzentrieren sich die meisten auf die Erziehung der Jungtiere in dem sie mit ihnen fast täglich an der Leine(wie in Europa) spatzieren gehen um die Junghunde an sich zu gewöhnen. Später renenn sie dann neben ihnen und bringen ihnen die Befehle bei.hundhütten für die jungen gibt es viele doch die jungen hunde tollen lieber irgendwo ind er stadt herum als dort zu sein.
die AUssage, dass “die meisten werden nach zwei Jahren erschossen” werden ist auach stark anzuzweifeln. Mit Bekannten war ich öfter auf Touren und habe mich mit ihnen unterhalten. 6 jährige Hunde fallen unter dieses Raster, aber keine zweijährigen. Da sind die Hunde auf der Höhe ihrer Leistungskraft. Und sobald ein Hund noch gut bis mäßig mit der Gruppe mithalten kann, sehen die jäger keinen Grund sie zu erschießen! Auch verletzte tiere werden nicht vor den schlitten gespannt sondern gesund gepflegt. MAnche werden dann von dem männern an das haus mitgenommen, dass sie sich intensiver um sie kümmern können.
Und die Mänenr erschießen ihre hunde nicht leichten Herzens.Durch die intensive Beziehung(unter anderem s.o. bei der Erziehung)mit den Tieren fällt es ihnen sehr schwer, doch die müssen sich die Hunde leisten können, und 15-20 Hunde kosten viel Geld und für viele dienen die Hunde im Winter als Lebensunterhalt. Ich persönlich sehe das erschießen eines Hundes auch nicht als gerecht an, aber aus der Sicht des Überlebens der Inuit gesehen sollte man darüber anders nachdenken können.
Die tatasche mit der Seele der Hunde…. Alle Hunde dort haben Namen!!!!! Die Männer halten es für imens wichtig ihren Hunden Namen zu geben. Nicht irgendwelche Namen, sondern is gilt, dass der Name des Hundes ihm seine Persönlichkeit gibt. Sie geben ihnen starke, wilde Namen wie Thor oder Odin(skandinavische Naturgötter) damit sie ihren Namensgebern nacheifern können und wie sie stark und mächtig werden. einem Jäger dann klar machen zu wollen, dass dieser Hund keien Seele hat, dass sollte man mal versuchen:-)
es sind keine europäischen verhältnisse für die hunde dort oben, aber es sind auch keine europäischen hunde! die hudne dort oben sind wilde, stolze tiere, die ihren stolz ihr leben lang nicht verlieren und den schlittenführer als alphatier nach langer erziehung anerkennen.
doch die hunde bleiebn sommer wie winter an der frischen luft, weil sie das schons eit jeher waren und daran angepasst sind. diese teilweise gezähmten wolfshunde sollen in ihrer natur nur beieinflusst werden, nicht umgepolt auf “schoßhündchen”. deswegen darf man nie den respekt vor diesen tieren verlieren und en hund den ersten schritt machen lassen. die hudne dort werden als wilde arbeitstiere angesehen, die respektiert werden. Mehr als arbeitstiere aller art in jedem Land in dem ich bisher war.
ich füge ihnen noch eiige bilder in einer pdf an,die sie hoffentlich davon überzeugen können, dass grönland nicht der alptraum aller hunde ist!
mit herzlichen Grüßen
Markus Langenbucher
März 4th, 2010 at 13:45
Es ist grausam und erschreckend: egal wo man hinsieht, Tierelend, Qual, Verzweiflung. Kann der Mensch wirklich so grausam sein? Ja, aber zum Glück nicht alle. Doch leider wird gegen Die Tierquälerei, egal wo immer noch nichts oder nur zu wenig getan. Mit welchem Recht erlaubt sich die “Krönung der Schöpfung” Tier so zu behandeln? Aber wenn man bedenkt, wie der Mensch mit seinesgleichen umgeht(egal ob privat oder öffentlich) dann kann man anscheinend nicht erwarten/erhoffen, das es wehrlosen Tieren besser geht. Ich weiß, dass es auch anständige , tier,- und menschenfreundliche Menschen gibt. Aber bei solchen Bildern/Berichten kann ich nur trauig und entsetzt den Kopf schütteln und mich fragen :WARUM???? Gibt es noch eine Chance auf Besserung? Oder ist alles bereits zu spät??
April 20th, 2010 at 09:41
Ich habe diese Seite in Facebook veröffentlicht.
Es geht hier nicht um den “weißen Mann”, um Ausbeutung von Ressourcen. Es geht hier schlicht und einfach um den Schutz, die Wertschätzung von Leben. Drei Worte sind dabei tragend: Liebe – Mitgefühl – Erbarmen. Wenn Leben mit Füßen getreten wird, egal von welchem Volk, hat dies nichts mehr mit Natur – Tradition zu tun (auch die Innuits sind von dem Verlust von Werten nicht verschont). Verachtung von Leben, Verhalten dass Schmerzen erzeugt ist schlichtweg verachtungswürdig. Menschen die dies tun stecken voller Lebenshaß, Haß gegen das Leben. Aber es gibt Menschen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen. Es gelingt uns leider nicht, jedes Leben zu retten. Millionen von Tieren sterben weltweit täglich unter entsetzlichen Qualen. Es ist mir ein Rätsel, wie ein Mensch solche Quälereien fertig bringt. Solche Menschen sind innerlich abgestorben, haben ihr Mitgefühl verloren, kennen kein Erbarmen, fühlen sich nur dann, wenn sie Schmerzen und Leid bei anderen Lebewesen erleben, zu eigenen Gefühlen sind sie nicht mehr imstande. Sollte es ein Leben nach dem Tod geben, werden sie entweder in der Hölle braten oder ein neues Leben voller Qualen durchleben müssen, bis sie irgendwann erlöst sind.
Wir wollen keine Schoßhündchen, wir wollen dass Tiere leben können in dem Raum, der ihnen zusteht. Und wenn es sog. “schwarze Schafe” sein sollten, dann kümmert Euch gefälligst darum, diesen “Schwarzen Schafen” (wieso eigentlich schwarze Schafe, das sind ganz liebe Tiere, ich rede dann lieber von gefühllosen menschlichen Bestien), also dann kümmert Euch darum, dass diese menschlichen Bestien keine Hunde mehr “halten” d.h. zu Tode quälen dürfen.
Juni 1st, 2010 at 18:42
DANKE für dieses Engagement!
ich bereite gerade ein Schulprojekt vor über den Lebensraum Arktis und die Inuits.
Ich liebe Huskys und diese Sorte Hunde. Dass die Zustände dort der Art schrecklich sind
hätte ich nicht gedacht. MIr schaudert es, seit ich diese fürchterlichen Zeilen gelesen habe.
Mit den Kindern in meiner Schule werde ich generell über das allgemein bekannte LEben dort
sprechen, dennoch sehe ich es aufgrund diesen Wissens nun auch als meine Aufgabe, die Wahrheit zu vermitteln. Kinder sehen mit ihren Seelen und verstehen, dass man hier helfen muss.
Wir haben vor, Brieffreundschaften anzubahnen mit Kindern von dort. Möglicherweise gelingt uns das auch. Wir könnten durch diese Kontakte vielleicht ja auch für den ein oder anderen Schlittenhund etwas erreichen, denn Kinder sind eben Kinder. Egal auf welchem Kontinent sie leben!
Bitte macht weiter und geht gegen diese Verwahrlosung vor! Die Regierung sollte da doch etwas tun… aber wie so oft sind es gerade die ganz oben, die ihre Hände und Münder und Geldtaschen still halten, wenn es um “kleine” “unwichtige” Dinge wie Tierleben geht….
Man kann nur schnaufen und versuchen, zu helfen! Meine Mittel sind begrenzt, aber möglicherweise erreichen unsere Kinder ja eine bessere Welt für diese Tiere!
Alles Liebe und viel Erfolg, dass sich bald etwas tut! Denn das ist ein Problem, das nicht unlösbar ist!
September 13th, 2011 at 18:02
Ehrlich gesagt und nur ganz kurz, da ich zufällig auf diese Seite gestossen bin:
Ich bin selber in Nordwest-, West- und Ostgrönland gewesen. Zuerst muss man mal festhalten, esind auf Grönland KEINE Huskys sind! Huskys ist eine Hunderace für Europäische Verhältnisse gezüchtet.
Ausserdem, die grönländische Schlittenhunde brauchen im Sommer weniger Futter, da sie nicht arbeiten müssen. Sie sind es sind gewohnt draussen zu sein und zwar bei jedem Wetter – es sind keine Kuscheltieren die im Hause sind – es ist nicht zufällig, dass sie ähnlichkeiten mit dem Wolf haben!
Wir haben solche quälereien auf unsere Reisen nicht erlebt und auch keine kranke Tiere gesehen.
Müll liegt herum, ja – aber es wird auch ab und zu eingesammelt – die Hunde leben nicht drin.
Nur so viel dazu!