Berlin/München, 07.02.2007. Gerade eben hat der Vierbeiner noch eifrig gefressen und wild gespielt, jetzt liegt er in seiner Schlafecke und verhält sich ganz merkwürdig – irgendwie unruhig und nervös. Innerhalb kurzer Zeit verschlechtert sich sein Zustand, er fängt an zu hecheln, versucht zu erbrechen, aber es kommt nichts, der Bauch treibt auf – die klassischen Symptome einer Magendrehung. Junge Hunde großwüchsiger Rassen sind besonders häufig betroffen, doch auch kleinere Exemplare kann es jederzeit erwischen.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erläutert dieses dramatische Krankheitsbild: „Magentorsionen kommen bei Hunden sehr häufig vor. Ohne Behandlung führen sie innerhalb weniger Stunden zum Tode. Es handelt sich hierbei um einen absoluten Notfall. Je früher der Tierhalter den Tierarzt aufsucht, umso besser sind die Überlebenschancen für das Tier.“

Prophylaxe ist bei diesem gefährlichen Krankheitskomplex die beste Therapie.

aktion tier e.V. empfiehlt die Einhaltung folgender Regeln:

-    gefährdete Hunde täglich zweimal füttern

-    einstündige Ruhezeit nach der Fütterung

-    grundsätzlich keine Drehungen über den Rücken, auch nicht im Spiel

-    stets ausreichend Trinkwasser anbieten

Die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Magendrehung wird auf diese Weise auf ein Minimum gesenkt.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle

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