Hallo liebe Hundefreunde und Tierschützer,
es ist geschafft; nach ca. 2-jährigem Zusammentragen meiner persönlichen Gedanken zum Thema “Mensch & Hund” ist ein Buch mit dem Titel “Und immer wieder Hunde” überall im Handel erhältlich. Falls Ihr neugierig geworden seid, dann schaut euch einfach die folgende Leseprobe an. Das Buch soll viele Seiten des Miteinanders (Mensch-Hund-Beziehung, Hundesport, Tierschutz u.v.m.) mit unseren vierbeinigen
Freunden aufzeigen: Amüsantes, Nachdenkliches, Kritisches und authentische Schicksale
von Tierheimhunden des Tierschutzvereines Höchstadt Aisch e.V. (www.tierschutz-hoechstadt.de). Es befaßt sich auch mit dem Ende der Freundschaft zu unseren alten Hunden und dem Abschied.
Dies zur kleinen Information, verbunden mit vielen Grüßen, Erfolgen und Freude im Zusammenleben mit unseren Vierbeinern und im Tierschutz.
Viele liebe Grüße,
Carmen Böker
Lerchenhöhe 10, 96158 Reundorf
Telefon 09502/1478, Fax 921518
Mail: info@hundeausbildung-boeker.de
HP: www.hundeausbildung-boeker.de
Leseprobe
Textauszüge aus dem Buch ohne die dazugehörigen Fotos:
Tierheimhund, wohin führt dein Weg?
Tierheimhund, wohin führt dein Weg?
Mein Schicksal wohl noch in den Sternen steht.
Tierheimhund, wie fühlst du dich heute?
Einsam und allein,
denn an meinem Zwinger gehen vorbei viele Leute.
Tierheimhund, woran denkst du gerade?
Warte auf meinen Menschen, der mich ließ im Stich.
Warte tagein, tagaus, möchte wieder nach Haus’,
möchte einfach nur raus.
Tierheimhund, wo kamst du denn her?
Eure Sprache ist mir nicht gegeben,
meine Vergangenheit zu erraten, fällt euch unsagbar schwer.
Bald wird sich wieder der Tag zum Abend neigen,
meine Herkunft, meine Geschichte
wird für euch immer ein Geheimnis bleiben.
Tierheimhund, wer hat dich zu dem gemacht,
was du heut’ bist?
Es war mein Mensch,
der mir das Vertrauen zu euch nahm,
mich abschob, aussetzte, verstoßen hat
und nun einfach vergisst.
Kinderherzen
Dein Fell ist grau, ein wenig stumpf und matt,
bist ein wenig rund und wirst niemals satt.
Nicht mehr klar, sondern trüb deine Augen sind,
du bist ja eigentlich schon fast blind.
Deine Zähne sind abgenutzt und verbraucht,
die Frische deines Atems ist auch verraucht.
Deine Bewegungen sind langsam und eingeschränkt,
zu viel davon dich an den Rand der Erschöpfung lenkt.
Trotzdem besitzt du etwas, was Menschen magisch anzieht,
so dass der ein oder andere ehrfürchtig vor dir kniet.
Dieser Mensch ist fasziniert von dir,
endlos zärtlich Streicheleinheit und Zuneigung schenkt.
Warum?
Weil diesen Menschen nicht der Blick
unserer verarmten Erwachsenenwelt, sondern nur eines:
ein kleines „Kinderherz“ lenkt!
Selektion
Vorsichtig nimmst du das Futter aus meiner Hand.
Berühren deine Zähne dabei versehentlich meine Finger,
zuckst du sofort zurück.
Wenn unsere Blicke sich zu lange treffen,
schaust du demütig zur Seite.
Bist du unsicher und weißt nicht,
was ich von dir fordere,
legst du dich unterwerfend auf den Boden.
Du bietest mir deine Weichteile,
du zeigst mir deine empfindlichsten Körperstellen.
Jede Streicheleinheit dankst du mit endlosem Anschmiegen
und dem Wunsch in deinen Augen, sie mögen niemals enden.
Ist der Klang meiner Worte etwas zu streng,
blickst du verstört zu mir auf.
Und dennoch wurdest du von Menschen,
die dich niemals kennen gelernt haben,
als „gefährlicher Hund“ eingestuft.
Es erinnert mich an eine vergangene Zeit,
wo ebenso „selektiert“ wurde …
Viele deiner Artgenossen kostete diese Selektion
das Leben, andere fristen heute noch ihr Dasein
in so genannten „Auffanglagern oder Tierheimen“.
„Unschuldige“ müssen wieder einmal bezahlen.
Der Schatten der Erinnerung
Wenn ich von einem Zimmer ins andere gehe,
gedankenverloren vor deinem Körbchen stehe,
dann höre ich dein Atmen, dein Hecheln
und den Klang deiner Krallen auf dem Parkett.
Am Morgen, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe,
mich umdrehe, deinen Blick treffe,
dann schaust du mich fordernd an:
schmachtend, sabbernd, ein bisschen kokett.
Am Nachmittag, wenn ich zur Haustüre schreite,
deine Leine hängt dort noch in unmittelbarer Reichweite,
ich warte auf dein stürmisches Kommen,
dein Drängen, deine Freude und Luftsprünge:
Ich hätte so gerne mit dir einen Spaziergang unternommen.
Am Abend, wenn ich einsam in unser Hängematte liege,
mich manchmal weinend in den Kurzschlaf wiege,
meine Hand suchend nach deinem weichen Fell greift,
wird mir bitter klar, dass nie mehr
deine warme Zunge über meine Hände streift.
Dann wird mir so unendlich schmerzhaft bewusst,
dass du nicht mehr bei mir bist
und ich als Mensch viel zu früh von dir,
meinem besten Freund -
endgültig Abschied nehmen musst.
Der tut nix, der will nur spielen
Jeder ist ihm schon einmal begegnet,
dem Hundemenschen „Schlendrian“,
ignorant, mit Ausreden stets gesegnet.
Der Hund von diesem Menschen,
frei, ohne Leine, kennt keine Grenzen.
Warum, wieso auch? Der „tut doch nix“
und schon springt er hoch,
am Spaziergänger in Sonntagskleidung –
verdreckt, aber freundlich und fix.
Plötzlich kommt ein Jogger angerannt,
der leinenlose Vierbeiner steht schon da,
in Erwartung auf sein nächstes Opfer,
freudig erregt, fixierend und gespannt.
Er lässt die „Beute“ langsam näher kommen,
der Jogger denkt, er ist als „Spielzeug“ entronnen,
da setzt der Vierbeiner zum Endspurt an
und hängt an Joggers Beinchen dran.
Der Hundemensch ruft heiter: „der will nur spielen“,
zwei Hundeaugen festgebissen auf Joggers Hose schielen.
Plötzlich der Hundemensch nicht mehr lacht,
er sieht die blutende Wunde und entgegnet kleinlaut:
„Das hat er noch nie gemacht!“
In memoriam „Laila“
Wo ist sie hin, unsere gemeinsame Zeit?
Bei unseren Spaziergängen in jungen Jahren
fetztest du vor mir her,
Energie und Lebensfreude pur
du hobst die Nase, der Wind spielte mit deinen Haaren.
Wir haben soviel Zeit miteinander verbracht,
wir haben aus Wochentagen „Feiertage“ gemacht.
Wir haben so viel miteinander erlebt
und gar nicht bemerkt, wie unsere Zeit vergeht.
Doch irgendwann wurde es mir bewusst,
erschrocken habe ich bemerkt, ja auch gewusst,
die gemeinsame Zeit lief unaufhaltsam ab,
unsere Restzeit, sie war begrenzt und wurde knapp.
Plötzlich …
Du liefst nicht mehr übermütig vor mir her,
wurdest langsamer, mir zu folgen, fiel dir oft sehr schwer.
Dein Gehör ließ nach,
nur ein Blickkontakt konnte dich erreichen,
warst unsicher, wolltest nicht mehr von mir weichen.
Deine Augen gaben ihren Dienst langsam auf,
das Leben nahm unaufhaltsam seinen Lauf.
Erholung dir langer Schlaf nur brachte,
kleine Spaziergänge, dosiert und ganz sachte.
An manchen Tagen dachte ich,
es ist stark an dir „festzuhalten“,
durch Medikamente könnte man vielleicht
Schmerz und Trennung ausschalten.
Mir wurde jedoch bald bewusst,
dass es gerade das „Loslassen“ ist,
das beweist, dass man das Ende akzeptiert
und du ein wahrer Freund gewesen bist.
Mein Buch
„und immer wieder Hunde”
Gedichte über den Hund in unserer heutigen Gesellschaft
von Carmen Böker
Neu erschienen überall im Buchhandel !
ISBN-Nr.: 3-8334-4523-8, Verlag: Book on Demand GmbH, Norderstedt, Preis: 17,90 Euro
Außerdem noch erhältlich ….
www.amazon.de, www.libri.de, www.wuffz.de
In Bamberg erhältlich bei:
ARAL-TANKSTELLE “Huther”, Würzburger Str. 76 (Nähe Klinikum)
DINA’s LADEN, Rosengasse 2 (Fußgängerzone, Nähe Schuh im Hof)
In Eltmann am Vereinsgelände der Hundefreunde Eltmann e.V. nach telefonischer Vorbestellung.
Per Post: Zusendung per Post erfolgt nach Vorausüberweisung auf u.a. Bankverbindung:
Raiffeisenbank Stegaurach, Konto 119 865, BLZ 770 651 41
Preis: 17,90 Euro zzgl. 1,45 Porto inkl. Verpackung
Buchbestellung per e-Mail: info@hundeausbildung-boeker.de
(Ihre Postanschrift nicht vergessen!)
Mehr zu dem Inhalt des Buches:
“Hommage” an den ältesten vierbeinigen Freund des Menschen
Der Hund in unserer heutigen Gesellschaft aufgezeigt in moderner Lyrik
Die Autorin Carmen Böker versteht es durch inhaltlich nuancenreiche Texte in ihrem Buch die Mannigfaltigkeit und den Reichtum auszubreiten, welche die einzigartige “Symbiose” zwischen dem Menschen und unserem ältesten vierbeinigen Begleiter “canis familiaris” (Haushund) beinhaltet.
Untermalt sind diese Zeilen durch eindrucksvolle Fotographien, welche die jeweiligen Gefühle, Stimmungen und Empfindungen beschreiben. Dieser Gedichtband besteht aus einzelnen, phantasievollen, unvergesslichen Begegnungen und ist eine “Hommage” an einen besonderen Begleiter des Menschen.
Dem Leser erschließen sich die Inhalte bei näherer Betrachtung als “Potpourri” hintergründiger Szenerien aus: Tatsächlich Erlebtem im Tierschutz, der Hundeausbildung/-sport und dem zwischenmenschlichem Miteinander, sowie einzelner Momente voller Frische, Amüsements, Melancholie und Heiterkeit. Unverblümt, offen und provokant spiegelt sich aber auch die dunkle Kehrseite in vielen Bereichen wieder.
Das Buch gleicht dem “wilden Spiel” eines Hunderudels: beginnend mit dem auffordernden, viel sagenden Blick durch Hundeaugen, vielen Akteuren frei und losgelöst aus der Seele gesprochen, um sich bei gemeinsamen Aktionen vielleicht wieder zu finden – oder in diesem “Spiel” die ernste Seite kennen zu lernen.
Es ist alles andere als leichte Kost; die Zeilen berühren, erfreuen, hinterfragen, klagen an und machen nachdenklich. Jedes Gedicht “erzählt” von einer Hundepersönlichkeit, einer Bedeutung, einem Schicksal … – und es “sagt” viel über die Menschen im Zusammenspiel unserer heutigen Gesellschaft.
Dieser facettenreiche und bebilderte Gedichtband bietet allen Menschen, deren Herz für Hunde schlägt, eine reizvolle Lesereise durch aktuelle Poesie.




