Berlin, 23.02.2006. Ein Welpe ist in seinem jungen Leben mit Tausend neuen Eindrücken konfrontiert und muss sich erst einmal an seine neue Umgebung gewöhnen. Nachdem ein Welpe in seinem neuen Zuhause als erstes gezeigt bekommt, wo sein Schlafplatz ist und wo er sein „Geschäft“ machen kann, sollte er in Ruhe sein neues Revier erkunden dürfen. Vermutlich wird er relativ bald erschöpft einschlafen. „Schenken Sie ihm diese Ruhe – schließlich war der Tag schon aufregend genug. Denn Sie dürfen nicht vergessen, dass ein Welpe gerade seine Familie verlassen musste. Plötzlich sind nicht mehr die Geschwister zum Spielen da und auch Mama zum Kuscheln und Trösten ist auch irgendwie weg. Es wird eine Weile dauern, bis er verstanden und akzeptiert hat, dass Sie nun seine Familie und sein Rudelführer sind“ erinnert Alexandra Diezemann vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. (DTHW) in Berlin.
Für die erste Nacht ist es daher hilfreich, ein Stofftier mit an den Schlafplatz zu geben, damit sein Schlafkörbchen nicht ganz so einsam ist. Am besten nehmen Sie einen Hundekorb, den Sie zusätzlich mit Decken auspolstern. Das DTHW e.V. rät: wer aus lauter Zuneigung den Welpen in der ersten Nacht im eigenen Bett schlafen lässt, darf sich nicht wundern, wenn man ihm diese Angewohnheit später nicht mehr abgewöhnen kann. Bleiben Sie also von Anfang an konsequent, wenn Sie nachts in Ruhe schlafen möchten. Beim Fressen und Trinken lautet beim Welpen das Motto: Bitte nicht stören! Junge Hunde lassen sich bei zuviel Betrieb schnell aus der Ruhe bringen und eignen sich womöglich die schlechte Angewohnheit an, ihr Fressen kreuz und quer durch die Wohnung zu tragen.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
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