München, 20.01.2008. Es wird immer wahrscheinlicher, dass Wölfe aus der Lausitz durch das Fichtelgebirge in Oberfranken wandern. Die Lausitz liegt nur 200 km vom Fichtelgebirge entfernt, diese Strecke schaffen Wölfe in einigen Tagen problemlos.
Ob sie hier bei uns ihr Revier aufschlagen ist noch ungewiss. Seit etwa 1882 ist der Wolf in Bayern nicht mehr heimisch. Tier- und Naturschützer hoffen jetzt auf die Rückkehr des Wolfes – andere melden bereits jetzt schon wieder ihre Bedenken an und scheuen sich nicht, die Angst vor diesem Wildtier zu schüren. Dabei besteht überhaupt kein Anlass, Furcht vor Isegrim zu haben. Die scheuen Wildtiere gehen dem Menschen eher aus dem Wege. Selbst dort, wo es zu Begegnungen zwischen Wolf und Mensch kommt, ist solange dann nichts zu befürchten, wenn der Mensch sich ruhig und besonnen verhält. Lediglich ein Rumgeschreie oder ein aggressives Verhalten des Menschen gegenüber dem Wolf wird dazu führen, dass dieser sich wehrt und nicht zurückweicht, sondern sich und sein Rudel verteidigt. Ein weitgehend konfliktfreies Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf ist möglich, wenn der Mensch das Tier in Ruhe lässt.
Dieses Mal scheinen die Verantwortlichen im Bayerischen Umweltministerium besser vorbereitet zu sein auf das Eintreffen der wilden Wölfe. Es liegt ein Wolfsmanagementplan vor, der das Ziel hat, das Nebeneinander von Mensch und Tier zu erleichtern. Der Wildtiermanagementplan wird insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn das Rudel die ersten Schafe reißt.
Judith Brettmeister, von der aktion tier Geschäftsstelle in München befürchtet, „dass wieder einige der Jäger ein Verbleiben des Wolfes in Bayern ablehnen werden. Viele Jäger sehen im Wolf einen Konkurrenten in der Jagd. Umso wichtiger ist es dann, dass die Verantwortlichen in den Landratsämtern und Ministerien kühlen Kopf behalten und die Bevölkerung beruhigen“.
Was diesem Managementplan fehlt, ist ein eindeutiges Bekenntnis dazu, dass Wölfe in unsere Breitengrade gehören und man alles versuchen will, eine Ansiedelung zu erreichen.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
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Februar 2nd, 2008 at 18:59
Ich finde es toll, das Wölfe in Deutschland wieder heimisch geworden sind und es noch weiter werden. Ich finde den ein Wolf sehr faszinierend.Ich hoffe das der Wolf auch bald in Oberfranken wieder heimisch wird.
liebe grüße
carolin
Mai 7th, 2012 at 00:05
so wie es aussieht habe ich einen wolf gesehen vor meiner Haustür!!!.Ich stelle futter für
meine katzen vor die tür 2mal war er hier die futternäpfe verstreut ein ziegelstein zum
befestigen der näpfe umgeschmissen.nachts um halb 12 er hatte einen federnen gang
ganz geschmeitigt.als er mich mit der taschenlampe sah drehte er um.kurz darauf 2 töne
kein bellen hörte sich an wie ein lachen.er hatte grosse lange beine. Nie und nimmer ein
Hund. Ich kann absolut keinen Gebrauchen!!!.Grüsse aus Oberfranken.letzte sichtung am
6.mai.12