Berlin/München, 09.03.2011. Das Frühjahr naht. Zeitgleich wächst damit die Zahl der in der Tierarztpraxis vorgestellten Patienten mit Augenproblemen. Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärz-tin von aktion tier e.V., erklärt, warum: „Zum einen blühen nun Pflanzen, auf die immer mehr Tiere allergisch reagieren. Zum anderen steigt die Anzahl der Augenverletzungen, wenn Hund und Katze wieder ausgedehntere Spaziergänge durch Wald und Flur unternehmen.“ Sowohl Allergien als auch Verletzungen führen zu ein- oder beidseitigem Augenausfluss. Aber auch Infektionskrankheiten und Gendefekte bringen tränende Augen mit sich.
„Grundsätzlich sollten die Augen und ihre Umgebung nur mit feuchten, lauwarmen, sauberen Tüchern gereinigt werden“, rät Frau Dr. Tina Hölscher ratlosen Tierbesitzern. „Hausmittel wie Kamille anzuwenden ist nicht empfehlenwert“, ergänzt sie. „Kamille reizt die Bindehäute und kann das Ganze ungünstig beeinflussen“, führt sie aus.
Da Augenprobleme sich schnell verschlimmern können und damit im schlechtesten Fall in kurzer Zeit bis zum Verlust der Sehfähigkeit führen, sollten Besitzer jedoch immer einen Tierarzt aufsuchen, solange sie die Ursache des Ausflusses nicht kennen.
„Um abzuklären wie Ernst eine Erkrankung zu nehmen ist, genügt eine einfache Untersuchung, die nicht sehr teuer ist. Anhand derer kann der Tierarzt nahezu zweifelsfrei ein dramatisches von einem harmlosem Geschehen abgrenzen“, erläutert die Tierärztin. Damit sind Tier und Besitzer auf der sicheren Seite.
aktion tier – menschen für tiere e.V. ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.
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Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
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