Berlin/ München, 29.01.2010. Jetzt im Winter sieht man beim Spazierengehen häufiger Rehe, die wie bewegungslos auf den Feldern stehen. Das bedeutet aber nicht, dass das Schalenwild mit Beginn der kalten Jahreszeit zutraulicher geworden wäre. Grund dafür ist allein, dass die Tiere ihren Stoffwechsel auf Sparflamme stellen, um den Winter besser zu überstehen. Die Körpertemperatur wird reduziert und sogar der Herzschlag um die Hälfte minimiert. Auch das Haarkleid hat sich seit Ende September verändert und ist jetzt dichter und wärmer.
Judith Brettmeister von der aktion tier – Geschäftsstelle München appelliert deshalb an alle Waldbesucher und Sportler: „ Bleiben Sie während der frostigen Saison unbedingt auf den Waldwegen und nehmen Sie die Hunde an die Leine“. Kommt man den Rehen zu nahe, bedeutet das für sie Stress pur. Müssen die Tiere dann auch noch flüchten, kostet das die Rehe zu viel Energie. Ebenso könnten frei laufende Hunde Panik unter den Wildtieren auslösen, ohne dass es das Hundeherrchen überhaupt merken würde, was sein Vierbeiner anrichtet. Beim Fliehen muss der Stoffwechsel wieder hochgefahren werden, findet das Wild dann nichts zu fressen, kann es in echte Not geraten, da die verbrauchte Energie nicht wieder aufgeladen werden kann.
aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier – Geschäftsstelle München, Tel: 089-75 969 252 (Judith.Brettmeister@aktiontier.org)
aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
info@aktiontier-pressestelle.org




