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Berlin/München, 13.03.2009. Nicht nur wir Menschen, sondern auch Hunde, Katzen und andere Haustiere können an Diabetes erkranken.  Aber genauso wie bei uns kann die Erkrankung bei rechtzeitigem Erkennen und regelmäßiger Kontrolle mit Insulin gut behandelt werden.

Erste Anzeichen, die eine Vorstellung beim Tierarzt empfehlenswert machen, sind eine vermehrte Futteraufnahme bei gleichzeitiger Gewichtsabnahme und vermehrtes Trinken bei gesteigertem Urinabsatz.

„Wird Diabetes nicht rechtzeitig diagnostiziert kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Durch eine Umstellung des Körperstoffwechsels sammeln sich vermehrt die so genannten Ketonkörper an, die zur Übersäuerung und letztendlich zur Austrocknung des Körpers führen. Die Tiere sind dann apathisch, erbrechen stark und verweigern die Nahrungsaufnahme. Unbehandelt versterben die Tiere im Allgemeinen“, führt Daniel Prengel, Tierarzt der aktion tier – tierrettung münchen e.V. aus.

Diese Folgeerkrankung (Ketoazidose) kann nur durch intensive, langwierige Therapie mit ungewissem Ausgang behandelt werden.

Als eine der Hauptursachen für die Entwicklung eines Diabetes mellitus kann bei der Katze Übergewicht genannt werden. Beim Hund spielen eher andere Erkrankungen, die als Folge Diabetes auslösen und das Erbgut eine Rolle.

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Bildquelle: aktion tier.

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