Berlin/ München, 15.02.2010. Hat der Vierbeiner soeben seinen Futternapf leer geputzt und Herrchen meint nun ein Verdauungsspaziergang könnte genau das Richtig sein, kann das für Bello fatale Folgen haben. Der Vierbeiner, der gerade noch wild den geworfenen Stöckchen hinterher jagte, verhält sich von einer Minute zur anderen merkwürdig. Sein Zustand verschlechtert sich rapide, er ist unruhig, fängt an zu hecheln, würgt, versucht erfolglos zu erbrechen und sein Magen treibt auf. Das sind die typischen Symptome einer Magendrehung. Betroffen sind vor allem junge Hunde großer Rassen.

Ein Hundemagen sollte man sich wie eine Schiffschaukel vorstellen. Beginnend an der Speiseröhre endet der tierische Magen am Zwölffingerdarm und kann deshalb wie eine Hängematte sehr leicht hin- und her schaukeln. Hat nun der Hund viel zu fressen bekommen, der Verdauungstrakt fängt an zu arbeiten und der Hund tobt durch die Gegend, kann sich der Magen überschlagen. Mageneingang und –ausgang sind abgeschnürt, die Verdauungsgase können nicht entweichen.

Ab jetzt zählt jede Sekunde. Ohne Behandlung würde der Vierbeiner innerhalb weniger Stunden versterben. Je früher der Hundehalter den Tierarzt aufsucht, desto höher sind die Genesungschancen.

aktion tier e.V. empfiehlt folgende Grundsätze um diese lebensgefährliche Krankheit zu verhindern,  zu beachten:

-        große Hunderassen täglich zweimal füttern

-        nach der Fütterung Ruhezeiten einhalten

-        beim Spielen den Hund nicht über den Rücken drehen und

-        immer ausreichend Trinkwasser anbieten

Werden diese Regeln beachtet, wird die Gefahr einer Magendrehung auf ein Minimum reduziert.

aktion tier – menschen für tiere e.V. ist eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier – Geschäftsstelle München, Tel: 089-75 969 252 (Judith.Brettmeister@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle

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