Das Deutsche Tierhilfswerk informiert: Vierbeiner sollten nicht nur zu ihrem eigenen, sondern auch zum Schutz des Menschen entwurmt werden
Berlin/München, 16.09.2005. Vor einer Infektion durch Würmer ist niemand gefeit. Dies liegt vor allem an der Vielfältigkeit der Infektionswege. Sowohl durch das Fressen von Mäusen als auch durch Flohbefall können sich Haustiere anstecken. Auch Belecken von Artgenossen oder Schnuppern an deren Hinterlassenschaften kann zu einer Ansteckung führen.
Durch das räumlich enge häusliche Zusammenleben ist in der Folge die Gefahr einer Übertragung vom Tier auf den Menschen groß. Je nach Wurmart kann sich daraus eine ernsthafte Krankheit entwickeln. Daher empfiehlt Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim Deutschen Tierhilfswerk in München: „Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden. Die Entwurmung wird problemlos vertragen.“
Besonders in Haushalten, in denen Kinder, alte oder kranke Menschen leben, ist ein eher engmaschiges Entwurmungsschema empfehlenswert. Zumal die Medikamente nur gegen die sich im Körper befindlichen Würmer wirken und nicht wie eine Impfung auch in der Zukunft vor einem Befall schützen.
Die Wirksamkeit so genannter Alternativpräparate wie Knoblauch ist bisher nicht bewiesen und kann in hohen Dosen sogar schädlich sein.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW – Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-203,
Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).
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