
Pili, die süße gestromte Holländische Schäferhündin (links), auf einer Wanderpause mit ihrer neuen Familie
Liebes Tierheim- Team!
Übersetzt würde Pili sagen: ” Hallo ihr Lieben! Hier geht´s mir total gut. Ich habe mich super gut eingelebt. Von Anfang an verstehe ich mich mit den beiden Rudelführern ausgezeichnet. Obwohl ich sagen muss, dass ich, wenn ich mir´s aussuchen kann, lieber bei meiner Alphafreundin sitze. Frauen verstehen sich einfach besser. Ich folge ihr auf Schritt und Tritt, habe überall einen Liegeplatz und kann jederzeit Streicheleinheiten einheimsen. Die Nacht verbringe ich neben ihrem Bett auf einer riesengroßen Decke, die sie anfangs für mich mitverteidigen mußte. Wir nennen sie das “Frauen – rückzugs – reich”.
Die beiden Rudelkollegen sind ok. Mit dem jungen Bonsai, der mich in Kronach mit abholen war, spiele ich schon ab und an. Wir lassen so richtig “den Hund” raus im Haus.

Pili und Bonsai
Draußen bin ich noch ein wenig schüchtern. In manchen, wenigen Fällen gibt es im Haus eine kleine “Bremse”, wenn wir allzu schnell um die Ecke schlittern. Es besteht noch immer leichte Alphateam – Angst um Igdrasil, den Kater. So würde ich das mal sehen. Die Alphas wollen nicht, dass er unter die Pfoten kommt. Und er steckt seine Pfoten immer überall mit rein, müßt ihr wissen. Wir passen aber arg auf, dass ihm nichts passiert. Er ist ein ganz netter. Obwohl manchmal auch ziemlich frech. Wenn ich gerade mal Ruhe möchte und er auf spielen aus ist, tabbt er mir doch tatsächlich mit der Pfote ins Ohr oder auf die Nase. Er ist ganz vorsichtig, das muss ich schon zugeben. Nie mit Krallen oder so. Aber manchmal kann einen das schon….., wenn ihr wißt was ich meine.

Pili, die Wächterin von drinnen
Alles in allem fetze ich entweder mit Bonsai oder mit Igi durch´s Haus. Mit dem “Alten” ist nicht so gut toben. Was heißt nicht so gut. Gar nicht. Mit dem Alten kann man gar nicht toben. Er wird immer gleich grimmig. Argwöhnisch begutachtet er unsere Rangeleien aus der Entfernung. Wenn wir ihm zu schnell zu nahe kommen kann´s schon mal sein, dass er einen entsetzten verärgerten Beller losläßt. Total geschockt rennen wir dann alle auseinander und jeder geht in Deckung. Igi auf´s Fenster, Bonsai unter den Tisch und ich ab zu Alphas. Haben uns dann aber eh gleich wieder gefaßt. Was muß er auch immer im Weg liegen. Versucht ihr doch mal mit 100 Sachen um die Ecke zu biegen (in Verfolgung oder verfolgt) und dann noch anzuhalten, weil Opa da liegt.

Pili auf Cachetour
Aber ich will nichts böses über ihn sagen. Draußen im Gelände ist er voll ok. Meine erste Geocache Runde habe ich mit ihm an der Seite erlebt. Er strahlt viel Ruhe aus und eine Menge Erfahrung, wenn er sich mal wieder eingeklinkt hat. Kurz vorm fortgehen verliert er nähmlich ziemlich die Haltung. Der führt sich auf wie ein Welpe. Nein, da übertreibe ich nicht. Springt mit allen Vieren, dreht sich im Kreis. Hechelt wie irre. Das erste Mal hat er ganz schon erschreckt mit der Aktion. Ich dachte, der kippt über. Der hat einen an der Klatsche. Zur Sicherheit ging ich gleich in Deckung im ersten Stock und wollte gar nicht runter. Jetzt aber nicht, weil ich mich nicht runter getraut habe wegen der Stufen. Das war eine andere Geschichte. Schwamm drüber.

Ich kenne jetzt Stufen. Nicht alle. Aber viele. Das ist nicht komisch. Wie würde es euch gehen, wenn einer käme und sagen würde ab jetzt gibt´s beamen. Ich weiß was beamen ist. Da kuckste was. Wir haben Fernsehen.
Nicht fernsehen direkt, aber DVD – schauen. Spannend, sage ich euch.

Pili ruht nach getaner Arbeit
Ich helfe auch schon im Haushalt mit. Ich sammle alle Socken und andere Wäsche, die am Boden liegt, auf meinem Platz. (auf dem “mein ganz privater privat Platz, meine ich) Der ist im ersten Stock in der Nähe von der Wäschetonne, da kommt das Zeug dann rein. Wieso zerbeißen? Nein, zerbeißen tue ich nichts. Außer Knochen. Da gibt´s hier viele von. Zu Beginn gabs nur ganz große. Jetzt gibts auch kleinere. Auch die räume ich manchmal auf. Dann allerdings trage ich sie runter zu Bonsai´s ganz privatem Platz. Ich glaube, der steht auf Horten. Ab und an trägt er dann wieder einen Knochen rauf und legt ihn auf meinen Platz – wenn er meint, dass keiner hinsieht. “Der will sich einschleimen” meinen die Alphas. Am Anfang wußte ich gar nicht, was gemeint war. Aber schön langsam dämmerts mir. Er rückt mir manchmal doch ziemlich nahe. Ich lege mich dann einfach hin und versuche ihn zu ignorieren oder warte auf Alpha Frauen Schelte.

Mmh, lecker, mein Knochen!
Nun. Es geht mit also gut, wie ihr seht. Ich fühle mich hundewohl.
Mit einem herzlichen Wedeln
PILI





Januar 19th, 2009 at 13:27
Also der Pili scheints ja wirlich gut zu gehen – und die neue Familie ist schwer in Ordnung! -finde ich.
SP