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Hallo, liebes Tierheimteam,

ich möchte mich mal melden, um zu berichten, dass es Maika, die bei uns nun Maja heißt, ganz prima geht.

Die Autofahrt nach Hause verlief ohne Probleme. Wir haben kurz nach der Abfahrt nochmal angehalten, denn Maja hätte während der Fahrt ständig die Sonne auf den Kopf bekommen, wenn sie weiter hinten gesessen hätte. Also hab ich meinen Beifahrersitz ganz hinter geschoben und sie vorn mit einsteigen lassen. Sie hat sich im Fußraum zusammengerollt, mir ab und zu sehr aufmerksam ins Gesicht geschaut und sich den Kopf kraulen lassen. So sind wir ohne Aufregung und Stress trotz der großen Wärme in ihrem neuen Zuhause angekommen.

Der große Garten hat sie anfangs (und auch jetzt noch) vor ziemliche Rätsel gestellt. Sie kann wohl einfach noch nicht verstehen, dass dies nun alles “ihrs” ist und bleibt im Moment noch einfach am Tor sitzen. Dort schaut sie sich aufmerksam um, hält die Nase in den Wind und nimmt all die neuen Gerüche und Geräusche in sich auf. Wenn ich sie auffordere und mit ihr mitgehe, macht sie aber auch gern mal eine Runde im Garten. Aber so richtig geheuer ist ihr das große Gelände noch nicht.

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Die Zusammenkunft mit den Katzen verlief erwartungsgemäß unspektakulär. Wir kamen ins Haus, die Katzen guckten und wunderten sich über den neuen Hund, Maja guckte kurz zurück und wandte dann beschwichtigend den Blick ab. Für sie ist die Anwesenheit der Katzen völlig normal und auch die haben sich inzwischen an sie gewöhnt.

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Das Lager, welches wir ihr im Treppenhaus eingerichtet haben, hat sie sofort angenommen. Sie liegt zwar auch gern mit in der Küche herum, aber zum richtigen Schlafen geht sie derzeit lieber raus auf ihre Decke. Sicher sind auch für sie die vielen neuen Eindrücke eine Herausforderung und so zieht sie sich dann gern in ihr ruhiges Eckchen zurück.

Heute, am dritten Tag, kehrt so ganz langsam Normalität ein. Früh und abends gibt es einen gemütlichen Spaziergang in den Wald oder ins Dorf, tagsüber ist sie mit Herrchen im Garten und zwischen Mittag und spätem Nachmittag hält sie als echte Spanierin eine ausgiebige Siesta. Und weil alles so gut klappt, haben wir sie gestern schon mal kurz für eine halbe Stunde allein im Haus gelassen. Als wir wiederkamen lang sie noch immer auf ihrer Decke und begrüßte uns mit freudigem, ruhigem Schwanzwedeln. Es war also offensichtlich keine beunruhigende Erfahrung für sie und wir sind guter Dinge, dass in ein paar Wochen auch mal zwei, drei Stunden Alleinsein kein Problem für sie sind.

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Ansonsten lässt sich sagen, dass sie eine ungemein liebe, freundliche und sanfte Hündin ist, die jedes Kraulen und Streicheln genießt. Ich habe angefangen, sie täglich zu kämmen, damit mal das ganze alte Fell heraus kommt. Maja kneift dann genüsslich die Augen zusammen, lehnt sich an mich und lässt sich am ganzen Körper kämmen und striegeln. Wenn ich aufhöre, kommt prompt ein Nasenstubser, dass ich doch noch ein bisschen weiter machen soll. Auch die Wolfskrallen ließ sie sich ganz geduldig und ohne Anzeichen von Unruhe kürzen.

Die Nachbarschaft hat sie auch schon kennen gelernt und ist ganz souverän mit kläffenden kleinen Hunden und streichelnden, neugierigen Nachbarn umgegangen. Alles kein Problem für sie! An der Leine läuft sie prima, jedenfalls solange, bis es wieder in Richtung Heimat geht. Sie hat ganz schnell mitbekommen, wo unser Haus liegt und egal, aus welcher Himmelsrichtung es heimwärts geht, sie bekommt es sofort mit und fängt dann an, an der Leine zu ziehen. Wenn wir da sind, biegt sie auch ohne zu zögern in den richtigen Hof ein und steht dann erwartungsvoll vor der Tür. Offensichtlich freut sie sich immer, wenn wir wieder zuhause angekommen sind.

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Alles in allem lässt sich also sagen, dass wir in Maja unseren Traumhund gefunden haben! Sie ist eine so liebe Hundeseele und macht uns mit ihrer anschmiegsamen und ruhigen Art wirklich glücklich. Wir hoffen, dass sie noch lange gesund bleibt und mit uns zusammen noch einige schöne Jahre vor sich hat.

So, das wäre also der Lagebericht von Maja. Sie können sich ganz sicher sein, dass Sie die Maus nie wieder als Bewohner im Tierheim sehen werden, allenfalls vielleicht als Besucher, wenn wir mal bei Ihnen in der Nähe sind…

Liebe Grüße aus dem Vogtland von Thomas, Angela & Maja

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