Archiv der Kategorie Katzen – Kronach

„Yusuf“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. Frühjahr 2017

Ausgesetzter Findelkater sucht Anschluss

Der arme Yusuf wurde mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang April direkt neben dem Tierheim ausgesetzt. Wer sich ein bisschen bei uns auf dem Kreuzberg auskennt, weiß, dass sich neben dem Tierheim nur ein weiteres Anwesen befindet, ein ehemaliger Bauernhof mit mehreren Scheunen. Hinter einer dieser Scheunen hatte unser Nachbar am 07.04. einen Karton gefunden. Die Schachtel war von Regenwasser durchweicht und leer – bis auf ein paar Katzenfutter-Reste. Auf dem Deckel der Schachtel war ein Zettel angebracht mit der Aufschrift: „Passt gut auf sie auf und schenkt ihnen ein neues und besseres Zuhause!“ Darunter waren offenbar noch die Namen der Katzen geschrieben worden, doch leider ist die Schrift durch Regenwasser verschmiert und nicht mehr leserlich. Ganz klar – hier hat jemand seine Katzen (Anzahl unbekannt) in einer Schachtel ausgesetzt! Da der Karton aber leer war, konnten sich diese offensichtlich befreien und sind längst über alle Berge.
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„Bino“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. 2016

In welches Herz darf sich unser Schmusekater Bino einschmeicheln?

Puh! Endlich geschafft!!! Sie möchten wissen, was? Nun ja, wir haben es nun endlich geschafft, ein paar brauchbare Fotos von unserem Schmusekater Bino zu erwischen! 🙂 Seit Wochen sind wir dahinter her wie der Teufel hinter der armen Seele, doch lange Zeit vergeblich! Bino machte uns ständig einen Strich durch die Rechnung. Und das nicht, weil er vielleicht besonders scheu wäre und sich vor der Kamera verstecken würde – nein, ganz im Gegenteil! Er ist nämlich ganz besonders zutraulich und anhänglich und klebt sofort an unseren Beinen, sobald wir das Katzenzimmer betreten. So war es bisher unmöglich, ihn mit dem nötigen Abstand zu fotografieren. Doch nun sind die Bilder endlich im Kasten und Bino kann in Zeitung und Internet veröffentlicht werden.
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„Anuschka“, weiblich, kastriert, Hauskatze, geb. 2016, aus einer Pflegestelle bei Kronach

Anuschka sucht ihre Dosenöffner!

Hallo, ich komme aus einer Tötung in Bulgarien, wo meine Kollegen und ich nur in kleinen Käfigen gehalten werden. Nun hatte ich das Glück und konnte in eine Pflegestelle bei Kronach einziehen. Endlich darf ich mich frei bewegen und herumflitzen. Ist das schööön!
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Plädoyer für eine Tierheimkatze

Quo vadis, felidae…?

Nur allzu gerne lebte ich inmitten einer Menschenfamilie und schlich durch mein vertrautes Revier. Ich wurde umsorgt, gekrault, herumgetragen, zuweilen auch mal ungestüm liebkost, jedoch immer gut behandelt. Stets fand sich ein zweibeiniger Mitbewohner, so dass mein Napf regelmäßig befüllt, mein Klo akkurat gereinigt war. Gar manch wildem Spielchen bis zur Ermüdung gab ich mich hin und genoss aufs ausgiebigste an Sonnentagen die wärmenden Strahlen auf der Fensterbank. Wann immer ich ein Zimmer betrat, wurde mir Aufmerksamkeit geschenkt und Streicheleinheiten zuteil. Oftmals war ich selbst Tröster in manch schwerer Stunde und erwärmte durch meine Nähe nicht nur die Herzen meiner Menschen.

Doch dann verdunkelte sich unvermittelt mein bisher so unbeschwertes Katzenleben. Von jetzt auf gleich wurde ich abrupt in eine andere Welt katapultiert. Ein gewaltiger Schreck, ein Fluchtreflex durch einen offenen Türspalt, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und ich fand mich urplötzlich inmitten einer mir unbekannten feindselig wirkenden Welt wieder, die mit all ihren fremden Gerüchen und ohrenbetäubenden Lärm auf mich hereinbrach. Ich spürte instinktiv, dass die zaghaften Rufe nach meiner vertrauten Familie ungehört verhallten. Bestimmt suchten sie mich ebenso verzweifelt wie ich nach ihnen Ausschau hielt. Irgendwie fühlte ich mich wie in einem bösen Traum…
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Gedanken einer alten Katze

Quintus, ca. 10 Jahre   Zeppelin, ca. 6 Jahre

Vita, ca. 5 Jahre

„Da steh ich nun und kann nicht anders…“ als eine in die Jahre gekommene Samtpfote an einem Ort, an dem Raum und Zeit förmlich miteinander verschmelzen. Wo ein fortwährendes Kommen und Gehen herrscht und dessen Atmosphäre angefüllt ist vom beharrlichen Gezänke um die Autorität im beengten Revier und am Futternapf. Dabei hatte ich auch schon bessere Tage gesehen, war ich doch vor langer Zeit im Kreise einer Familie aufgehoben…

Vor einigen Jahren, als ich selbst ein junger Wildfang war, ja da, da fanden mich alle noch so süüüß. Man spielte aufs ausgiebigste mit mir und bedachte mich mit endlosen Streicheleinheiten. Manchmal buhlte man regelrecht um meine Aufmerksamkeit und stritt darum, auf welchem Schoß ich denn nun sitzen durfte (obwohl ich das immer selbst bestimmte, was meine Menschen aber nie merkten #grins#). Doch mit der Zeit fühlte ich mich zunehmend als Störfaktor.
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