Archiv der Kategorie Katzen – Kronach

„Gretel“, weiblich, kastriert, Hauskatze, geb. ca. 2014

Gretel, silbergrau-creme

Seltsam, dass niemand diese Katze vermisst, denn Gretel – wie wir sie inzwischen getauft haben – ist einzigartig gezeichnet und bildschön! Sie ist wirklich keine Katze wie jede andere, sondern sticht sofort überall heraus. Nur selten sieht man diese Fellfarbe: silbergrau mit creme. Keine Frage, Gretel ist etwas ganz Besonderes! Leider ist sie allerdings nicht wirklich fotogen, denn sie sieht in Wirklichkeit noch viel schöner aus als auf den Fotos…
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„Max“ und „Tea“, männlich und weiblich, beide kastriert, Hauskatzen, geb. 03/15, aus einer Pflegestelle in Stockheim

Max und Tea 4

Hallo. Wir heißen Max und Tea und suchen ein liebevolles Zuhause mit Freigang oder gesichertem Balkon. Geboren sind wir im März letzten Jahres. Natürlich sind wir geimpft, gechipt, kastriert und werden vor dem Umzug nochmals entwurmt. Auch sind wir negativ auf FIV und Felv getestet. In unserem jetzigem Zuhause können wir leider nicht bleiben, da es mit dem vorhandenen Kater und uns nicht so klappt, wie wir es uns und natürlich auch der andere Kater wünschen. Deshalb kommen wir bald auf unsere Pflegestelle zurück. Schon jetzt sucht unsere ehemalige Pflegemama wieder einen Platz für uns. Vielleicht wäre ja ein direkter Umzug in ein neues Zuhause möglich. Wäre für uns natürlich viel stressfreier.
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Plädoyer für eine Tierheimkatze

Quo vadis, felidae…?

Nur allzu gerne lebte ich inmitten einer Menschenfamilie und schlich durch mein vertrautes Revier. Ich wurde umsorgt, gekrault, herumgetragen, zuweilen auch mal ungestüm liebkost, jedoch immer gut behandelt. Stets fand sich ein zweibeiniger Mitbewohner, so dass mein Napf regelmäßig befüllt, mein Klo akkurat gereinigt war. Gar manch wildem Spielchen bis zur Ermüdung gab ich mich hin und genoss aufs ausgiebigste an Sonnentagen die wärmenden Strahlen auf der Fensterbank. Wann immer ich ein Zimmer betrat, wurde mir Aufmerksamkeit geschenkt und Streicheleinheiten zuteil. Oftmals war ich selbst Tröster in manch schwerer Stunde und erwärmte durch meine Nähe nicht nur die Herzen meiner Menschen.

Doch dann verdunkelte sich unvermittelt mein bisher so unbeschwertes Katzenleben. Von jetzt auf gleich wurde ich abrupt in eine andere Welt katapultiert. Ein gewaltiger Schreck, ein Fluchtreflex durch einen offenen Türspalt, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und ich fand mich urplötzlich inmitten einer mir unbekannten feindselig wirkenden Welt wieder, die mit all ihren fremden Gerüchen und ohrenbetäubenden Lärm auf mich hereinbrach. Ich spürte instinktiv, dass die zaghaften Rufe nach meiner vertrauten Familie ungehört verhallten. Bestimmt suchten sie mich ebenso verzweifelt wie ich nach ihnen Ausschau hielt. Irgendwie fühlte ich mich wie in einem bösen Traum…
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Gedanken einer alten Katze

Quintus, ca. 10 Jahre   Zeppelin, ca. 6 Jahre

Vita, ca. 5 Jahre

„Da steh ich nun und kann nicht anders…“ als eine in die Jahre gekommene Samtpfote an einem Ort, an dem Raum und Zeit förmlich miteinander verschmelzen. Wo ein fortwährendes Kommen und Gehen herrscht und dessen Atmosphäre angefüllt ist vom beharrlichen Gezänke um die Autorität im beengten Revier und am Futternapf. Dabei hatte ich auch schon bessere Tage gesehen, war ich doch vor langer Zeit im Kreise einer Familie aufgehoben…

Vor einigen Jahren, als ich selbst ein junger Wildfang war, ja da, da fanden mich alle noch so süüüß. Man spielte aufs ausgiebigste mit mir und bedachte mich mit endlosen Streicheleinheiten. Manchmal buhlte man regelrecht um meine Aufmerksamkeit und stritt darum, auf welchem Schoß ich denn nun sitzen durfte (obwohl ich das immer selbst bestimmte, was meine Menschen aber nie merkten #grins#). Doch mit der Zeit fühlte ich mich zunehmend als Störfaktor.
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Gebet eines Katzenkindes

Dschinn, grau getigert Jenna schaut aus Koerbchen 2 Ramazotti, blaugrau

Lieber Gott! Warum nur hast Du uns erschaffen? Wozu sind wir auf der Welt?

Niemand mag uns und niemand will uns haben. Allen sind wir nur ein Dorn im Auge und den ganzen Tag sind wir nur damit beschäftigt, um unser kleines Leben zu kämpfen, so kümmerlich es auch sein mag.

In Scheunen erblicken wir das Licht der Welt, hinter Heuballen, unter Holzstapeln, in Garagen oder finsteren Kellerlöchern. Unsere Eltern sind frei lebende Bauernhofkatzen, die bestenfalls geduldet, fast nie jedoch gut versorgt und schon gar nicht kastriert werden. Das kostet ja nur unnötiges Geld und Geld – das haben wir in unserem jungen Leben schon gelernt – sind wir Katzen schon gar nicht wert.
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