vor dem Supermarkt angebundener Hund, Foto aktion tier
Berlin, 07.02.2012. Menschen können sich im Winter dick einmummeln und so vor der kalten Witterung schützen. Unsere Vierbeiner haben dagegen zur Isolierung nur ihr Fell. „Im Winter können Hunde sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich nicht bewegen“, warnt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Sei es durch einen längeren Aufenthalt im kalten Auto oder durch Warten vor dem Supermarkt. Selbst ein Mäntelchen nützt da wenig, wenn der Hund auf seinem ungeschützten Hinterteil sitzen muss. „Bereits 5 Minuten Ausharren in klirrender Kälte kann schon zu viel sein“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. „Denn die daraus resultierende Unterkühlung kann schnell zu einer Blasenentzündung oder schweren Erkältung bis hin zur Bronchitis oder Lungenentzündung führen“, so die Biologin weiter. Auch Nierenentzündungen und Durchfall können die Folgen des unbeweglichen Wartens in der Kälte sein.
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