Archiv der Kategorie Nachrichten

Lass` mich nicht in der Kälte sitzen – Hunde im Winter vor Unterkühlung schützen

 

vor dem Supermarkt angebundener Hund, Foto aktion tier

Berlin, 07.02.2012. Menschen können sich im Winter dick einmummeln und so vor der kalten Witterung schützen. Unsere Vierbeiner haben dagegen zur Isolierung nur ihr Fell. „Im Winter können Hunde sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich nicht bewegen“, warnt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Sei es durch einen längeren Aufenthalt im kalten Auto oder durch Warten vor dem Supermarkt. Selbst ein Mäntelchen nützt da wenig, wenn der Hund auf seinem ungeschützten Hinterteil sitzen muss. „Bereits 5 Minuten Ausharren in klirrender Kälte kann schon zu viel sein“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. „Denn die daraus resultierende Unterkühlung kann schnell zu einer Blasenentzündung oder schweren Erkältung bis hin zur Bronchitis oder Lungenentzündung führen“, so die Biologin weiter. Auch Nierenentzündungen und Durchfall können die Folgen des unbeweglichen Wartens in der Kälte sein.
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Katzen: Kastrieren bevor die Babys kommen!!!

Das muss nicht sein – trächtige Katze, Foto aktion tier

Berlin/München, 02.02.2012. Die Tage werden länger. Der Zyklus der Katze setzt wieder ein. Die ersten Kätzinnen sind schon rollig.  „Jetzt wird es höchste Zeit, die Katzen und Kater, die letztes Jahr geboren wurden und ins Freie dürfen, zu kastrieren“, erinnert die Tierärztin von aktion tier e.V. Dr. Tina Hölscher. Unterbleibt der Eingriff, lässt der Nachwuchs nicht lange auf sich warten. Unkastrierte Tiere finden sich beim Freigang früher oder später immer und paaren sich. Bei einer Tragzeit von etwa 2 Monaten kommen im Frühjahr dann die ersten Babys.

„Tierhalter sollten gewissenhaft dafür sorgen, dass kein Nachwuchs heranwächst. Die Lage in den Tierheimen in Deutschland ist katastrophal. Sie platzen aus allen Nähten“, ermahnt die Tierärztin. Viele Tierheime haben schon einen Aufnahmestopp verhängt. Sie weigern sich schlicht, Katzen aufzunehmen, weil sie die Tiere nicht mehr artgerecht unterbringen können.
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Schneebälle sind lustig, machen aber krank

Berlin, 01.02.2012. Hunde haben Schnee zum Fressen gern. Besonders wenn sie von Herrchen oder Frauchen zum Schneeballfangen animiert werden, jubiliert die Hundeseele. Problematisch ist nur, dass beim Fangspiel immer auch Schneebrocken mit abgeschluckt werden.

„Schnee ist Gift für den Hundemagen“, warnt Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier. „Die Kälte führt zu einer Reizung der Magenschleimhaut“, erklärt sie den Zusammenhang. „Meist reagieren die Hunde mit Erbrechen und Bauchschmerzen“, schildert sie die Folgen. Befinden sich zudem Split und Salzreste in den aufgenommenen Schneemengen, verschlimmert sich das Geschehen.
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Giftpflanzen – meist schön aber gefährlich

Giftpflanzen – meist schön aber gefährlich

Berlin/München, 31.01.2012. Menschen wissen, was sie essen dürfen. Tiere meist auch, aber eben nicht immer. Exotische Zimmerpflanzen können für Vögel, Katzen und Nager zum Verhängnis werden. Bei diesen eingeführten Pflanzenarten versagt ihr Instinkt. Schon geringe Mengen genügen, um Vergiftungen auszulösen. So sind der Ritterstern, die Prachtlilie, die Becherprimel oder auch das Korallenbäumchen hochgiftig für unsere Haustiere. Bei der Wohnungseinrichtung sollte in Haushalten mit Tieren auf diese Arten verzichtet werden.
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Gefahrenquelle Streusalz – aktion tier gibt Tipps für Tierhalter

Berlin, 26.01.2012. In der kalten Jahreszeit wird vor allem auf Straßen und Gehwegen häufig Streusalz ausgebracht. Zwar ist der private Einsatz auf Wegen in manchen Kommunen untersagt, auf Straßen wird bei extremen Wetterverhältnissen jedoch nach wie vor das vorrangig aus Natriumchlorid bestehende Auftausalz verwendet – insgesamt rund 1,5 Millionen Tonnen jährlich.

Vor allem bei Hunden und Katzen kann diese aggressive Substanz Entzündungen an den Fußballen verursachen. „Wir raten daher vor allem Hundebesitzern, die Pfoten ihrer Tiere nach dem Spaziergang gründlich in laubwarmem Wasser zu spülen“, empfiehlt Diplom-Biologin Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Als besonderer Schutz kann auch vor dem Gassi gehen eine spezielle Pfotenschutzsalbe oder Melkfett auf die Ballen aufgetragen werden. Da Hunde auch gerne Schnee fressen, sollten Tierhalter im Winter nur in Gegenden spazieren gehen, in denen kein Tausalz gestreut wird. Auch auf das beliebte Schneeballwerfen sollte besser verzichtet werden. „Wird Schnee mit Salzbeimengungen aufgenommen, kann es zu ernsthaften Reizungen und Schäden der Magenschleimhaut des Hundes kommen“, warnt Ursula Bauer von aktion tier.
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