Archiv der Kategorie Nachrichten

Kaninchen bei Hitze in Lebensgefahr

Berlin/München, 09.07.2010. Das Grauen kommt plötzlich und ohne jede Vorankündigung: Das Kaninchen liegt auf einmal leblos im Käfig. Der Besitzer ist fassungslos und hat keinen Schimmer, was seinem Tier passiert ist.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt eindringlich: „Kleine Heimtiere und unter diesen besonders Kaninchen sind extrem Hitzeschlag gefährdet. Schon bei Temperaturen um die 25° C können diese Tierarten Schwierigkeiten bekommen. Bei derzeit 30° C und darüber wird es richtig kritisch. Sie fallen einfach um und sind tot.“
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Hund knapp vor dem Hungertod gerettet – aktion tier-tierrettung münchen befreit Hunde aus Messie-Wohnung

München, 09.07.2010. Als der Gerichtsvollzieher die Tierärztin der aktion tier – tierrettung München, Dr. Silvia Haghayegh, anrief, schwante ihr schon schlimmes. Der Beamte war gerade mit einer Wohnungsräumung in Aubing beschäftigt und fand diese völlig vermüllt vor. Zwischen Abfallbergen im Badezimmer lag ein Häufchen Elend von Hund, einfach von der Besitzerin zurückgelassen. Der Türstock des Badezimmers war komplett zerkratzt, Blacky muss tagelang versucht haben, aus dem Zimmer zu gelangen.
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Sieg auch für vierbeinige Nichtraucher

Berlin/ München, 06.07.2010. Selten profitieren Tiere direkt von Wahlen. Diesmal ist es anders. Am Sonntag entschieden sich 61 % in Bayern an der Wahlurne für rigorosen Nichtraucherschutz.

„Ein Glückstag auch für die Tiere“, kommentiert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., das Wahlergebnis. Tiere sind dem Zigarettenrauch hilflos ausgeliefert. Raucht Herrchen oder Frauchen, haben sie keine Chance dem Qualm zu entrinnen. Wenigstens in der Öffentlichkeit können sie ab August tief durchschnaufen.
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Keine Knochen für den Hund

Berlin/ München, 05.07.2010. Biergartenwetter, allen geht es gut, da soll auch der Hund nicht leiden wie ein Tier. Voll Erwartung sitzt er geduldig neben der Bierbank, bis er die Reste der Fleischmahlzeiten verspeisen darf. Spareribsknochen, Kotelettreste – die Palette der möglichen Grillüberbleibsel ist groß.

„Tierbesitzer sollten ihrem Hund grundsätzlich keine Knochen verfüttern“, rät Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V.. „Das endet oft übel“, warnt sie. Die kurze Freude des Tieres steht dem hohen Risiko gegenüber, das die Verfütterung von Knochen mit sich bringt. Und damit sind nicht nur Hühnerbeine gemeint. Dass diese extrem gefährlich für den Magen-Darm-Trakt sind, wissen die meisten Tierhalter noch. „Hühnerknochen sind mit Luftkammern gefüllt. Beim Zerbeißen bilden sich scharfkantige Spitzen“, erklärt die Tierärztin die Besonderheit der Geflügelknochen. Doch auch Knorpel- und Knochenreste anderer Tierarten wie Rind und Schwein verkanten sich häufig im Verdauungstrakt. Dabei durchbohren sie im ungünstigsten Fall die Darmwand. Wenn Darminhalt dann in die Bauchhöhle gelangt, bedeutet das oft das Todesurteil für das Tier.
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Gefährliche Hitze im Auto – Amt für Verbraucherschutz warnt: Keine Hunde oder andere Tiere in Fahrzeugen zurücklassen!

Seit einigen Tagen hat der Hochsommer Düsseldorf im Griff. Temperaturen um die 30°C und sind keine Seltenheit mehr. Das Amt für Verbraucherschutz nimmt dies zum Anlass darauf hinzuweisen, dass insbesondere bei warmem Wetter keine Hunde oder andere Tiere in Fahrzeugen zurückgelassen werden dürfen.

Im Sommer können in einem Fahrzeug schnell Temperaturen von 60°C und mehr erreicht werden. Die Oberflächen von Armaturenbrett und Lenkrad erhitzen sich sogar bis auf nahezu 100°C. Auch im Schatten abgestellte Fahrzeuge sind kein geeigneter Aufenthaltsort für Hunde. Die Sonneneinstrahlung ändert sich schon nach kurzer Zeit, so dass das Fahrzeug möglicherweise in der prallen Sonne steht.
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