Berlin/München, 14.03.2012 Zunächst unscheinbar, dann aber doch verhängnisvoll – so lassen sich die Folgen einer Bissverletzung durch Marder beschreiben.
„Dieses Jahr scheint es besonders viele Kämpfe zu geben“, skizziert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die jüngste Entwicklung. Den Tierhaltern fällt im ersten Moment nur eine Schramme oder eine kleine Blutkruste an ihrem Liebling auf. Entdeckt wird die Läsion in aller Regel nach einem nächtlichen Streifzug durch die Gemeinde. Meist befindet sich der Defekt im Kopf-, Hals- oder Nackenbereich, der bevorzugten Angriffsstelle des Marders. Bei genauerer Untersuchung lässt sich dann einerseits Biss und auf der gegenüberliegenden Seite der sogenannte Gegenbiss identifizieren. Innerhalb weniger Tage entwickelt sich diese anfänglich kaum wahrnehmbare Verletzung zu einer bösen Entzündung, die unbehandelt bedrohlich werden kann.
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Archiv der Kategorie Nachrichten
Eichhörnchen, Foto aktion tier
Berlin, 12.03.2012. Der Frühling kommt – wie schön! Überall werden eifrig Grünflächen und Gärten aufgeräumt, vielerorts werden Bäume beschnitten oder gefällt. „Eigentlich dürfen ab Anfang März Bäume nur noch mit Sondergenehmigung gefällt werden“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Leider werden diese Genehmigungen jedoch sehr bereitwillig erteilt oder die geltenden Vorschriften schlichtweg ignoriert.
Dies hat fatale Folgen für unsere Eichhörnchen, die im Moment gerade ihre Jungen großziehen. „Die Eichhörnchenbabys, die ab Januar geboren werden, liegen zur Zeit noch hilflos in ihren Kobeln (Nestern), welche die Muttertiere in Astgabeln, an abstehenden Ästen oder in Baumhöhlen gebaut haben“, erklärt Dipl.- Biologin Ursula Bauer. Die Kleinen verbleiben nach der Geburt etwa 6 Wochen im Nest und werden dann von dem Muttertier in einen anderen, zwischenzeitlich gebauten Kobel gebracht.
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Überfahrene Erdkröte, Foto Ursula Bauer
Berlin, 08.03.2012. Jetzt sind sie wieder unterwegs. Viele unserer heimischen Kröten, Frösche und Molche wandern derzeit vom Winterquartier zu Teichen, Tümpeln und Seen, wo sie sich paaren und ihre Eier ablegen. „Der Weg zum Laichgewässer ist vor allem wegen der Straßen, die überquert werden müssen, sehr gefährlich“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Viele Hunderttausend der vorrangig in den Dämmerungsstunden und nachts wandernden Amphibien fallen jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer.
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Microchip, Kanüle und Kennummern, Foto aktion tier
Berlin, 05.03.2012. In verschiedenen Bundesländern wie beispielsweise Hamburg, Niedersachsen und Berlin ist es bereits Pflicht – das Kennzeichnen von Hunden mittels Chip und der Eintrag in ein Melderegister. „Auch für Reisen mit dem Hund ins europäische Ausland herrscht bereits seit Mitte 2011 eine Chippflicht“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Hier muss die Chipnummer im ebenfalls vorgeschriebenen EU- Heimtierpass eingetragen sein.
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Tannenmeise, Foto Ursula Bauer.jpg
Berlin, 29.02.2012. Im zeitigen Frühjahr suchen sich viele unserer heimischen Wildvögel einen geeigneten Platz für ihr Brutgeschäft. Natürliche Nistmöglichkeiten sind jedoch Mangelware, da alte Bäume mit Höhlen meist gefällt und Hohlräume an Gebäuden schnell abgedichtet werden. Auch naturnahe Hecken, üppige Gebüsche und Strauchwerk an Gebäuden sind in den häufig „aufgeräumten“ Gärten und Parks eher selten vorhanden. „Sie können unseren Sperlingen, Meisen, Kleibern und Rotkehlchen helfen, indem Sie ihnen geeignete Nistkästen zur Verfügung stellen“, sagt Ursula Bauer, Dipl.- Biologin von aktion tier- Berlin. Um die passenden Nistkästen besorgen zu können ist es wichtig herauszufinden, welche Vogelarten im eigenen Garten unterwegs sind. Denn auch die Piepmätze sind zum Teil sehr wählerisch und lassen einem Standard-Nistkasten aus dem Baumarkt unter Umständen links liegen.
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