Archiv der Kategorie Nachrichten

Fleisch und Ei um jeden Preis? Wie Tiere für uns leiden

Weltweit ernähren zirka 21 Milliarden Nutztiere mit insgesamt mehr als 265 Millionen Tonnen Fleisch 7 Milliarden Menschen. Für Deutschland heißt das: 3,5 Millionen Rinder, 56 Millionen Schweine, 500 Millionen Hühner, 7,5 Millionen Puten, 21 Millionen Mastkaninchen – die meisten aus sogenannter Intensiv-Tierhaltung. Das bedeutet, auf engstem Raum, unter unnatürlichsten Bedingungen möglichst viele zusammengepferchte, meist kranke und verhaltensgestörte Tiere, vollgepumpt mit Medikamenten.

Masthühner werden in wenigen Tagen auf enorme Gewichtszunahme vor allem des Brustmuskels gemästet. Das hat zur Folge, dass sich der Körperschwerpunkt verlagert und Gelenke, Sehnen und Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu kommen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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aktion tier warnt: Schokolade ist für Hunde giftig

Berlin/München, 14.12.2010. Die Vorweihnachtszeit ist die süßeste Zeit des Jahres. Leckereien – häufig in Schokoladenform – finden sich an allen Ecken und Enden. Daher müssen Hundehalter aufpassen: Schokoladenprodukte können ihr Tier das Leben kosten.

„Kakao enthält den Wirkstoff Theobromin. Dieser führt bei Hunden schon in geringen Dosen zu Erbrechen, Krämpfen und Durchfall“, warnt Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., vor der süßen Verführung. Je dunkler die Schokolade, je höher ist der Kakaoanteil. Daher sind Zartbittersorten besonders gefährlich für Hunde. Schon der Genuss einer Tafel Schokolade kann für einen kleineren Hund tödlich enden.
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Bei Mundgeruch zum Zahnarzt

Berlin/München, 07.12.2010. Die Lebenserwartung unserer Haustiere steigt wie die des Menschen stetig an. Analog dazu wird ihr Gebiss im Laufe der Jahre nicht besser. Nicht verwunderlich also, dass Zahnerkrankungen bei Tieren zunehmend häufiger auftreten.
„Stinkt ein Tier auffällig unangenehm aus dem Maul, steckt häufig ein vereiterter Zahn dahinter“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei aktion tier e.V.. Da Haustiere kaum Möglichkeiten zur Schmerzäußerung haben, leiden sie oft über Monate oder gar Jahre, bevor der Besitzer realisiert, was los ist.
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Neue EU-Tierversuchsrichtlinie: Bestimmen Sie mit, wie es weiter geht!

12 Millionen Tiere in Europa! Davon allein im Jahre 2009 2,8 Millionen Tiere in Deutschland! Das ist die erschreckende Anzahl an Tieren, die in deutschen Versuchslaboren ihr Leben lassen und leiden. Die neue EU-Richtlinie zum „Schutz der für Versuche und andere wissenschaftlichen Zwecke verwendeten Tiere“ – kurz Tierversuchsrichtlinie – macht es möglich. Diese Richtlinie, die am 9. November 2010 in Kraft trat, sollte das Leben von Tieren eigentlich schützen. Stattdessen wird sie in ihrer jetzigen Fassung Tierversuche eher verwalten als verhindern.

Trotz aller Bemühungen seitens der Tierschützer haben die Interessen der Tierversuchslobby verstärkt Eingang in die neue EU-Richtlinie gefunden. So ist der rein zweckfreien Grundlagenforschung, also der Forschung ohne jeden medizinischen Zweck, nach wie vor Tür und Tor geöffnet, eine ethische Abwägung der Versuche bei der Genehmigung entfällt. Versuche an Affen, einschließlich Menschenaffen, sind erlaubt. Tierversuchsfreie Methoden müssen nicht bei Vorhandensein angewandt werden, sondern erst, wenn sie offiziell anerkannt sind, was in aller Regel viele Jahre dauert.
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Zu Weihnachten lieber ein Stofftier – aktion tier warnt vor dem Verschenken lebender Tiere

Berlin / München, 08.12.2010. Ein süßes Kaninchen für die Tochter, ein Wellensittich für die vermeintlich einsame Oma, ein Kätzchen für die ganze Familie – kurz vor dem Fest steigt die Nachfrage nach „lebenden Weihnachtsgeschenken“. Viele Tierheime sind daher bereits dazu übergegangen, ab Anfang Dezember keine Tiere mehr abzugeben. „Dem spontanen Wunsch eines Kindes nach einem Haustier gerade jetzt nachzugeben oder gar völlig ahnungslosen Personen ein Tier als Präsent zu überreichen, geht in der Regel schief“, warnt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Und zwar auf Kosten der Vierbeiner. Denn besonders nach den Festtagen werden vermehrt Tiere ausgesetzt oder im nächsten Tierheim abgegeben.
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