Archiv der Kategorie Nachrichten

Kleintiere in Einzelhaft – aktion tier kritisiert die häufig nicht artgerechte Haltung von Kaninchen & Co.

Berlin/München, 14.09.2011. Gemäß IVH (Industrieverband Heimtierbedarf) leben etwa 5,3 Millionen Kleintiere in deutschen Haushalten. Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratten werden teilweise zu Schleuderpreisen in Baumärkten, Gartencentern oder Tierbedarfsgeschäften feilgeboten. Auch wenn diese Kleintiere wie am Wühltisch angeboten werden, ist deren Haltung nicht weniger anspruchsvoll als die anderer Heimtiere. „Häufig werden aus Unkenntnis die Grundbedürfnisse dieser meist geselligen Tiere nicht beachtet“, klagt Judith Brettmeister von der aktion tier –Geschäftsstelle München. Vielfach werden Kaninchen und Co. lebenslang in Einzelhaft gehalten, da es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass der Tierhalter oder andere Kleintiere den eigenen Artgenossen ersetzen können. Bis auf Hamster sollten sämtliche Kleintierarten in Gruppen gehalten werden, da sie äußerst sozial sind.
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Faule Zähne tun auch Tieren weh

Berlin/München, 08.08.2011. Nahezu täglich bietet sich in der Tierarztpraxis ein grausames Bild. Bei der allgemeinen Untersuchung zum Beispiel im Rahmen einer Impfung wirft der Tierarzt einen Blick ins Maul und erblickt ein grausiges Trümmerfeld – oft im wahrsten Sinne des Wortes. Faulige, abgebrochene Zähne, übelriechender Zahnstein und Zahnfleischtaschen, aus denen der Eiter hervorquillt, sind leider alles andere als eine Seltenheit.

„Tiere leiden still, sie können ihren Schmerz kaum artikulieren“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., den Umstand, warum Besitzer das Leiden ihrer Tiere nicht bemerken. „Hunde und Katzen fressen immer, auch wenn sie schlimme Zahnschmerzen haben“, berichtet sie aus der Praxis. Dabei gibt es einige untrügliche Hinweise, die achtsame Besitzer kennen sollten.
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Aus dem Leben des Tierheim – Alltags : Tierschutz für Herzen mit Schmerzen

Hallo, Sie haben die Nummer 0123-456789 erreicht, Tierschutz für Herzen mit Schmerzen.

Auf Grund der hohen Anzahl der eingehenden Anrufe möchten wir Sie bitten, die folgende Weiterwahloption aus dem vorgelesenen Menu auszuwählen, die dem Grund Ihres Anrufes am nächsten kommt:

Bitte wählen Sie 1 …

… wenn Sie denken, dass wir eine Tierklinik sind und Sie eine kostenfreie Beratung wünschen.

Bitte wählen Sie 2 …

… wenn Sie wissen, dass wir eine Tierschutzorganisation sind, Sie aber trotzdem unqualifizierte und kostenlose Auskunft zu tiermedizinischen Fragen wünschen.

Bitte wählen Sie 3 …

… wenn Sie im Jahr EUR 200.000 verdienen, aber trotzdem möchten, dass wir Ihren “zugelaufenen” Hund auf unsere Kosten kastrieren lassen sollen.

Bitte wählen Sie 4 …

… wenn Sie einen 10 Jahre alten Hund haben und Ihr 15 Jahre alter Sohn plötzlich gegen diesen Hund allergisch geworden ist und Sie SOFORT ein neues Zuhause brauchen. Für den Hund, nicht für den Sohn.
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Drei Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Katzen wussten

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere. Doch wie gut kennen Katzenhalter ihr Tier? Drei Dinge, die Sie so vielleicht noch nicht wussten:

1. Das Fauchen einer Katze wird vom Menschen häufig falsch interpretiert. Viele halten es für ein aggressives Verhalten und schimpfen deswegen mit dem Tier. In der Regel geht dem Fauchen aber eine Situation voraus, die die Katze als unangenehm oder verunsichernd empfindet. Das Fauchen ist dann also eine Reaktion darauf, dass sie sich beispielsweise vom Menschen oder der Mitbewohner-Katze bedrängt fühlt. Die Katze wünscht sich mehr Distanz.
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DOG Show 2012 in Rumänien

Der ETN ruft zum internationalen Protest gegen die geplante EURO-DOG Show 2012 in Bukarest auf.

Man mag sich keinen zynischeren Veranstaltungsort einer Rassehundeshow vorstellen als Rumänien, ein Land, welches  Pate  für unfassbare Tierquälerei steht. Seit 2004 werden hier heimatlose Hunde bei lebendigem Leib verbrannt, mit Säure übergossen, erschlagen oder vergiftet. Aktuell ist man im rumänischen Parlament bestrebt, ein Euthanasiegesetz (PL 912) durchzusetzen, welches unmittelbar das Töten von weiteren hunderttausenden Straßenhunden vorsieht. Der ETN e.V. protestiert gemeinsam mit Tierschützern auf der ganzen Welt seit Monaten vehement gegen diese Vorhaben, hinter dem sich in Wahrheit ein lukratives Geschäft verbirgt.

Der Mord an unschuldigen Hunden ist nicht nur für Politiker ein einträgliches Geschäft. So zahlen beispielsweise viele rumänische Bürgermeister aus Steuergeldern ihren Bürgern 25 € für jeden getöteten Hund.  Angebotene Sterilisationsmaßnahmen, die  humane, einzig effektive und nachhaltige Methode zur Dezimierung der Straßenhunde, sind hier aus diesem Grund unerwünscht.
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