
Offensichtlich auf Futtersuche lief Fakir eines Tages vor unserem spanischen Partner-Tierheim Granada herum. Damals war er so schrecklich dürr, wie es selbst unsere leidgeprüften Kollegen im Tierheim Granada noch nie gesehen hatten. Er war wirklich nur noch Haut und Knochen. Leider wurde es versäumt, damals gleich Fotos von Fakirs erbarmungswürdigem Zustand zu machen. Eine Mitarbeiterin des Tierheims nahm den armen Kerl schließlich mit nach Hause, um ihn dort besser aufpäppeln zu können. Sie gab ihm den Namen “Fakir” wegen seiner Figur. Anfangs passte Fakir bei ihr durch die Stäbe der in Spanien üblichen Fenstergitter, was bei einem Hund von mittlerer Grösse wirklich ungewöhnlich ist. Es dauerte zwar etwas, aber nach und nach nahm Fakir zu und bekam eine normale Figur. Inzwischen ist er längst wieder topfit. Vor nunmehr fast zwei Jahren durfte Fakir sogar zu uns ins Tierheim Kronach umsiedeln, wo er nun auf eine richtige eigene Familie für immer hofft.
Dies hätte der arme Kerl nach allem, was er durchmachen musste, wirklich mehr als verdient. Trotzdem interessiert sich überhaupt niemand für ihn, was wir überhaupt nicht verstehen können.
Charakterlich ist Fakir ein sehr freundlicher, verschmuster, gutmütiger und anhänglicher Kerl. Auch mit Kindern hat er keinerlei Probleme. Er hat eine ruhige, angenehme und nicht aufdringliche Art und liebt Streicheleinheiten über alles. Wie eine Katze schmiegt er sich dabei gegen die Beine seiner Bezugspersonen oder versucht, auf ihren Schoß zu klettern. Dabei leckt er seinen Menschen zärtlich die Hände. Es ist nicht zu übersehen, welch großen Nachholbedarf Fakir an Zärtlichkeit und Geborgenheit hat.

Mit seinen weiblichen Hundekollegen versteht er sich meist, mit Rüden dagegen will Fakir in der Regel nichts zu tun haben. Da er von seiner früheren Pflegestelle her bereits Katzen kennt, dürfte das Zusammenleben mit einer Samtpfote dagegen keine Schwierigkeiten bereiten.
Natürlich braucht Fakir noch etwas Erziehung und auch viel Auslauf, wobei man bedenken muss, dass Podencos oft Jagdtrieb im Blut haben. Auch das Stubenreinsein muss er erst noch lernen.
Wir sind der Meinung, dass Fakir nun endlich auch mal die Sonnenseite des Lebens kennenlernen sollte und wünschen ihm daher ein richtig tolles Zuhause, in dem er endlich, vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben, glücklich sein kann.











Juni 12th, 2008 at 15:08
Hallo liebe Tierschützer in Kronach !
Ich bin/war die Patin für Faquir in Spanien und habe jetzt erfahren,dass er bei Ihnen ist ! Faquir sieht jetzt ha wirklich toll aus und Sie haben wirklich schöne Bilder in die Vermittlungsanzeige gestellt !
Ich wünsche mir wirklich, dass er nun endlich ein schönes Zuhause findet und
die Leishmaniose nicht ausbricht.
Danke für Ihre Pflege/Mühe und liebe Grüsse aus Hamburg
Kristina B
Juli 5th, 2009 at 15:17
Das ist ja ein ganz… ganz schöner Hund!
Tolles Gesicht! Große Wirkung!
Drück ihm ganz doll die Daumen für ein gutes Zuhause!
Habe selber eine Podenca und bin sehr-sehr glücklich mit ihr!
Das sind ganz besondere Tiere!
Bin froh das es Menschen wie Euch gibt, die so tollen Tieren helfen!
Alles Gute und weiterhin viel Kraft für Eure Arbeit!
Ganz liebe Grüße!
Petra S.