Was Chinesen lange nur aßen, sitzt nun auch auf ihrem Sofa. Allerdings landen die Schoßhunde auch schnell wieder auf der Straße.

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Fertig zum Verkauf: Ein Hund auf einem chinesischen Wochenmarkt. Aber nicht jeden Hund erwartet so ein trauriges Schicksal wie diesen hier… (Foto: AP)

Als Hundeliebhaberin an einem Restaurant für Hundefleisch vorbeizugehen, ist kein Vergnügen. Die 24-jährige Mao Mao aus Guangzhou aber muss das jeden Tag ertragen. Sie arbeitet in einem privaten Tierheim mit dem schönen Namen “Familie der Haustiere”. Dort betreut sie 17 bedürftige Hunde mit all der Hingabe, zu der sie fähig ist. Nur ein paar Hundert Meter entfernt, in derselben Straße, liegt das nächste Hunderestaurant. Zwei Köche stehen unter einem Wellblechdach, von der Straße aus gut sichtbar, und zerhacken auf einem großen Holzblock einen Hund nach dem anderen. Dort muss Mao Mao auf dem Weg zum Tierheim täglich vorbei. “Es tut mir weh, das zu sehen”, sagt sie, “aber ich kann nichts machen.”
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