Tannenmeise, Foto Ursula Bauer.jpg
Berlin, 29.02.2012. Im zeitigen Frühjahr suchen sich viele unserer heimischen Wildvögel einen geeigneten Platz für ihr Brutgeschäft. Natürliche Nistmöglichkeiten sind jedoch Mangelware, da alte Bäume mit Höhlen meist gefällt und Hohlräume an Gebäuden schnell abgedichtet werden. Auch naturnahe Hecken, üppige Gebüsche und Strauchwerk an Gebäuden sind in den häufig „aufgeräumten“ Gärten und Parks eher selten vorhanden. „Sie können unseren Sperlingen, Meisen, Kleibern und Rotkehlchen helfen, indem Sie ihnen geeignete Nistkästen zur Verfügung stellen“, sagt Ursula Bauer, Dipl.- Biologin von aktion tier- Berlin. Um die passenden Nistkästen besorgen zu können ist es wichtig herauszufinden, welche Vogelarten im eigenen Garten unterwegs sind. Denn auch die Piepmätze sind zum Teil sehr wählerisch und lassen einem Standard-Nistkasten aus dem Baumarkt unter Umständen links liegen.
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