Berlin / Jena / Düsseldorf, 31.08.2010. Am vergangenen Samstag griff in Jena ein Zirkuselefant während einer Tierschau eine Besucherin an. Die Frau hatte Glück und kam mit mehreren Prellungen davon. Nicht immer enden Elefantenangriffe so glimpflich. Elefanten gelten als die gefährlichsten Wildtiere in Menschenhand. Die Tierschutzvereine animal public und aktion tier fordern, aus dem erneuten Zwischenfall in einem deutschen Zirkusunternehmen Konsequenzen zu ziehen und die Wildtierhaltung im Zirkus zu verbieten.
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Gestatten? Mein Name ist Benji! Ich bin ein kleiner quirliger Charmeur, ein spanischer Sonnenschein, ein schmusebegeisterter Kuschelfan und nebenbei Vollprofi im Menschen-um-die-Pfote-Wickeln. Ihr glaubt, dass Ihr zwei braunen Hundeaugen und einem drolligen Gesichtchen gegenüber immun seid? Das könnt Ihr vergessen, denn mit meinem südländischen Charme kriege ich Euch alle! ![]()
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Berlin, 27.08.2010. Anlässlich des Weltfriedenstags veranstaltet der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter am kommenden Sonntag in Berlin zum dritten Mal einen internationalen Sternflug. Als Zeichen für 65 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges werden 65 000 Tauben in den Himmel steigen. Tausende Brieftauben werden jedoch ihren Heimatschlag in den Niederlanden, Dänemark, Russland, Polen und Tschechien nie erreichen. „Sie sterben an Erschöpfung, werden zur Beute von Greifvögeln oder tragen in anderen Städten zur Taubenüberpopulation bei“, kritisiert Judith Brettmeister von aktion tier. Allein in Berlin werden bereits wenige Stunden nach der Freilassung massenhaft desorientierte Brieftauben gemeldet.
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Amok und Baika im Stall, Foto aktion tier
Berlin / Fürstenwalde, 24.08.2010. Das ehemalige LPG-Gelände mit diversen Stallungen und Wirtschaftsräumen liegt am Rand eines Fürstenwalder Ortsteils. Die Gebäude wirken heruntergekommen, zwischen Schrottautos und Müllbergen wuchert hüfthoch das Unkraut. „Als wir einen der langgezogenen Ställe betreten, können wir unseren Augen kaum trauen“, erzählt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Der Betonboden ist voller Kot, Müll liegt herum, in einer Ecke stehen eine marode Hundehütte und ein kaputtes Sofa. Hier hält die 50jährige Claudia M. 2 alte Hunde.
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Liebe TierfreundInnen,
Der südfranzösischen Stadt Carcassonne sollte das Prädikat „Weltkulturerbe“ für seine mittelalterliche Festung abgesprochen werden, auch für den „Canal de Midi“ der durch die Stadt führt. Die Stierkämpfe, die in dieser Stadt alljährlich stattfinden, rechtfertigen nicht diese Auszeichnung, die von der UNESCO verliehen wurde. Carcassonne verdient vielmehr, mit dem Titel „Stadt des Tiermassakers“ ausgezeichnet zu werden.
Jean-Claude Perez, Bürgermeister der Stadt, sozialistischer Abgeordneter der Nationalversammlung und begeisterter Aficionado, hielt zwar sein Wahlkampfversprechen, die Corrida nicht mehr mit 30.000 Euro zu subventionieren. Allerdings überließ er den Stierkampf-Veranstaltern kostenlos ein städtisches Gelände für eine mobile Arena. Er begründete es damit, dass dieses auch bei Zirkusveranstaltungen üblich sei. Doch ein Verbot des abscheulichen Spektakels käme für ihn nie infrage.
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